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„Aus“ für die Christenheit im Irak?

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Frankfurt am Main/Mossul.  Am 18. Juli 2014 wurden die Christen in Mossul im Norden des Irak von der radikalislamischen Terrorgruppe ISIS vor die Wahl gestellt, zum Islam überzutreten, die Stadt zu verlassen oder getötet zu werden. Die Christen, die ihren Glauben behalten wollten, wurden mit Gewalt gezwungen, ihre Häuser zu verlassen; die Häuser wurden von den ISIS-Milizen konfisziert. Brennende HäuserMaryam Haddad aus Mossul berichtete in einer Mail an die IGFM: „Sie raubten alles, was wir besaßen; einschließlich Geld, Personalpapiere und schließlich die Autos, als wir die Checkpoints passierten, um die Stadt zu verlassen. Kirchen und Klöster wurden bis auf die Grundmauern niedergebrannt, es ist einfach nur schrecklich. Im Moment sind wir über 1000 Flüchtlinge, einschließlich Frauen, Kinder und ältere Menschen, die überhaupt kein Zuhause mehr haben. Wir leben in Notunterkünften und haben nur zu geringen Mengen Wasser und Essen Zugang. Bitte helfen Sie uns. Sie sind diejenigen, die uns am ehestens unsere Würde zurückgeben können, die uns so brutal genommen wurde.“ Frau Haddad unterstrich ihren Bericht mit Fotos von brennenden und zerstörten Kirchen und hilfesuchenden Flüchtlingen in Notunterkünften. Die IGFM hilft seit mehreren Jahren im Irak. Zunächst waren es Waisenkinder im Kloster Deir Al-Sayid im Norden Iraks und ein Schulprojekt in Bagdad. In den Jahren 2010 bis 2012 brachten wir in einem Dialog-Projekt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Auslandsbeziehungen (IfA) christliche, muslimische und jesidische Frauen an einen Tisch, damit sie über ein Praktikum im Schneiderhandwerk lernen, Spannungen und Vorurteile zwischen den Religionen abzubauen. Ein überaus erfolgreiches Projekt, das auch die Männer neugierig machte, nun aber durch ISIS zerstört wurde. Durch diese Initiativen und andere in Zusammenarbeit mit der syrisch-orthodoxen Kirche und chäldäisch-katholischen Kirche durchgeführte Initiativen haben wir einen stabilen Kontakt zu den Christen. Sowohl der chaldäisch-kath. Patriarch Rafael I Sako als auch der syrisch-orthodoxe Erzdiakon Imanuel Youkhana sind Preisträger der von der IGFM verwalteten Stephanus-Stiftung für verfolgte Christen und waren mehrfach Gast der IGFM. Nach über 1700 Jahren aktivem Christentum scheint es ein jähes Ende zu finden, wenn wir die Menschen dort mit ihrem Schicksal alleinlassen. Bitte, helfen Sie mit einer Sonderspende für die Christen im Irak.  gez. Karl Hafen, Geschäftsf. Vorsitzender der IGFM

Spendenkonto der IGFM: 23 000 725, Taunussparkasse BLZ 512 500 00; IBAN: DE73 5125 0000 0023 0007 25, BIC HELADEF1TSK

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