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Category Archives: Christenverfolgung

Emirate: Scharia diskriminiert auch Männer

RSS IGFM-Arbeitskreis Religionsfreiheit

  • Iran: Geheimdienstler stürmten Häuser von Konvertiten
    Frankfurt am Main. Als „Gefangene des Monats August“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea vier Angehörige einer christlichen Familie im Iran benannt, die zum christlichen Glauben übergetreten war. Sie rufen dazu auf, sich für sie mit Hilfe von Appellen einzusetzen und für sie zu beten. Mitarbeiter des Geheimdienstministeriums stürmten […]

China: Überwachung, Lager, Folter,…

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Zum Vortrag: ‚Bedrohte Christen in Flüchtlingsheimen‘

Shirin war auch bei uns in VS (2. und 3. Juni 16)

Verhaftungswelle in Eritrea

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Kardinal Joseph Coutts zum Massaker in Sri Lanka

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Pakistan: Brand-Attacke gegen christlichen Manager

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China: Behörden verbieten Kirchenbesuch für Kinder und Jugendliche

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Der vatikanische Pressedienst Asianews berichtet, dass die Behörden in zwei chinesischen Provinzen Kindern und Jugendlichen den Kirchenbesuch verboten haben. Ebenso soll es Geistlichen verboten sein, Camps oder ähnliche religiöse Veranstaltungen für Kinder anzubieten. Bei Zuwiderhandlung drohe den Geistlichen die Suspendierung. Die Anordnung gelte sowohl für offizielle Gemeinden als auch für die sogenannten Untergrundkirchen. Bislang gelte sie nur für die Provinzen Henan und Xinjiang bekannt. Es bestehe jedoch die Befürchtung, dass es auf das ganze Land ausgeweitet werden könnte.

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Verfolgte Chinesische Christen in unserer Nähe

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Schwarzwald-Baar. Mitglieder unserer Arbeitsgruppe VS hatten kürzlich Gelegenheit, mit Hilfe eines Dolmetschers das Schicksal von sieben verfolgten Mitgliedern chinesischer Hauskirchen zu erfahren und zu dokumentieren. 

Vorweg: Die Chinesische Sprache teilt die Christen in zwei Gruppen, Jidu Xinjiao (Protestantismus) und Tianzhu jiao (Katholizismus) ein. Bei den Protestanten gibt es die regierungstreue (patriotische) Drei-Selbstbewegung und die Hauskirchenbewegung. Das Problem bei Haus- oder Untergrundgemeinden ist die Registrierung oder Nicht-Registrierung. Der Staat hat bei einer Registrierung die totale Kontrolle – jedes Vorhaben muss angemeldet werden. Alle, die sich deswegen nicht registrieren lassen, werden bespitzelt und verfolgt. Der Transport von Bibeln und religiöser Literatur wird streng kontrolliert, missionarische Aktivitäten, Versammlungen mit Bibellesen sind verboten. Zitat: „Wenn drei oder mehr Personen gemeinsam die Bibel lesen, gilt dies als Verbrechen“. Es gibt also keine Religionsfreiheit gemäß § 18 der Allgemeinen Menschenrechtserklärung von 1948, speziell die Freiheit, den Glauben mit anderen öffentlich zu teilen und zu bekunden, keine Freiheit zu missionieren. Dazu die Aussage eines der sieben Befragten: 

„Ich hatte Bücher im Auto transportiert, kam in eine Polizeikontrolle und konnte nur deswegen der Kontrolle entgehen, weil mein Vordermann flüchtete und die Polizei diesen verfolgte. Dies war 2011. Danach wandte ich mit meinen Glaubensgeschwistern eine andere Strategie an: Wir fuhren immer mit zwei Fahrzeugen: Das erste Fahrzeug war ohne Bücher, das Zweite mit Büchern. Bei einer Kontrolle warnte der Erste den Zweiten.“ 

Auf die Frage, was passiert, wenn bei der Kontrolle Bücher gefunden werden, antwortete er:

„Es gibt ein Verhör – bei Verweigerung der gewünschten Aussagen gibt es Folter – gegebenenfalls bis zum Tod. Auch Familienangehörige, die nicht gläubig sind, sind betroffen, sie verlieren ihre Arbeit, etc. Ich selbst wurde von meiner eigenen Tochter unter Druck gesetzt: „Wenn du nicht aufgibst, bin ich nicht mehr deine Tochter – sie hat alle Kontakte abgebrochen. Es war eine sehr schmerzhafte Erfahrung für mich.“

Wie kam es zur Flucht? Die Polizei erfasste jetzt immer beide Fahrzeuge in der Video-Überwachung und erkannte den Zusammenhang. Ein Kollege hatte ihn gewarnt. Er versteckte sich bei Bekannten in der Region. Später traf er in Peking Glaubensbrüder, mit deren Hilfe bekam er ein Touristenvisum und gelangte über Umwege nach Deutschland. 

>Staatliche Anerkennung schützt nicht vor Verfolgung

>Christenverfolgung in China

Zur Katholischen Kirche in China: Analog zur patriotischen Drei-Selbstkirche gibt es die Chinesische Katholisch-Patriotische Vereinigung, staatlich gelenkt und von Rom nicht anerkannt. Daneben die romtreue Untergrundkirche, die bis heute verfolgt wird. 

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„Bedrängte Christen im Dreiländereck Syrien-Türkei-Nordirak“

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Villingen-Schwenningen. Die Arbeitsgruppe VS der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte  (IGFM)  lädt zu einem Vortragsabend mit Gottfried Spangenberg aus Königsfeld, am 6. Oktober 2016, 19.30 Uhr beim Bildungswerk Heilig Kreuz, 78048 Villingen, Hochstr. 34, ein. Unter dem Titel: „Christen im Dreiländereck Syrien – Türkei – Nordirak (Kurdistan) – zwischen Bedrängnis und Entfaltung“ schildert er deren wechselhafte Situation vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis heute. Die damalige willkürliche Grenzziehung durch die Kolonialmächte schadete vor allem den christlichen Armeniern, Aramäern und Assyrern, ebenso wie den muslimischen und jesidischen Kurden. Eine ehemals einheitliche Kultur, aus der schon früh Impulse für die gesamte Christenheit kamen, wurde zerstückelt. Seit 100 Jahren gab es große Veränderungen durch Kriege, Massaker, Deportationen und jetzt die jüngste islamistische Bedrohung, die Emigration und regionale Migrationen bewirkten. Der Referent war 30 Jahre im Libanon als Theologe und Pädagoge beim Christlichen Hilfsbund tätig und ist mit der Situation im Nahen Osten vertraut.

Er beantwortet Fragen wie: warum bleiben einige Christen trotz Terror und Verfolgung in ihrer Heimat? Wie können wir in Deutschland den Bedrängten beistehen und helfen? Der Eintritt ist frei; freiwilligen Spenden sind erbeten. >>>Download Flyer

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Herzliche Einladung zum Info-Stand am 2. April 16

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Unser Infostand am morgigen Samstag befindet sich an der gewohnten Stelle in der Villinger Fußgängerzone, Rietstraße 14, beim Durchgang zum Münster. Wir sind im Zeitraum von 9 bis 14 Uhr präsent.

Im Brennpunkt stehen unter anderem

  • Der gezielte Angriff auf Christen in Lahore/Pakistan am Ostersonntag, bei dem über 70 Opfer, darunter viele Kinder, zu beklagen sind.
  • Das Ultimatum der Islamisten, Asia Bibi bis zum 27.03. hinzurichten. Möglicherweise ist der Anschlag am Ostersonntag bereits eine Reaktion auf die nicht erfüllte Forderung.
  • Die Entführung des katholischen Priesters im Jemen, der durch Kreuzigung bedroht ist (falls nicht schon vollstreckt)
  • Der Einsatz der IGFM für Menschenrechte in Syrien, im Irak und in der Türkei (ist auch Hauptthema der IGFM-Jahresversammlung in Bonn am 8./9. April 2016)
  • Info zu Diskriminierung und Gewalt an Christen in deutschen Flüchtlingsheimen

Jede Form der Unterstützung kann den Bedrängten und Verfolgten helfen, zum Beispiel das Versenden eines Appellbriefes an den jeweiligen Staatspräsidenten. >>>Download Musterbrief an die Botschaft des Jemen in Berlin. – HJE

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Zur Situation der Christen in Syrien

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Mehr christliche Flüchtlinge bei uns aufnehmen?

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Prognosen sprechen von über 800.000 Flüchtlingen, die in diesem Jahr in Deutschland Schutz und Bleibe suchen. Noch wagt sich niemand an eine Prognose für das kommende Jahr und das übernächste Jahr. Vergleiche anzustellen, wann das Boot wirklich voll ist, traut sich angesichts der überfüllten Boote auf dem Mittelmeer niemand mehr. Und so spricht man doch lieber vom Erreichen der Kapazitätsgrenzen bei Erstaufnahmestellen und den Kommunen, um dann festzustellen, dass die Verfahren zur Verteilung nur beschleunigt werden müssen, um all die Fremden spüren zu lassen, dass sie willkommen sind, in diesem Jahr, im kommenden Jahr, im darauffolgenden Jahr.

Die Nöte, die die Flüchtlinge zum Verlassen ihrer Länder veranlasst haben, werden schon längst nicht mehr offen diskutiert. Und in vielen Fällen fällt völlig unter den Tisch, ob sie – berechtigterweise – Aufnahme bei uns finden oder ob es auch Alternativen gab. Es sind nicht nur Talente, die Flüchtlinge mitbringen. Viele bringen ihre politischen und religiösen Vorstellungen mit, auf die unsere Gesellschaft nicht vorbereitet ist. Die Medien zeigen derweil bevorzugt Kinder mit angsterfüllten Augen, die uns sagen wollen: Irgendwie tragen wir doch alle Schuld. Nur wer gänzlich unschuldig ist, der werfe den ersten Stein! Da überlässt man gerne den Ausländerbehörden und der Polizei den unangenehmen Auftrag, Flüchtlingen, die ein besseres Leben suchen oder anderes im Sinn haben, die Realität zu erklären, nämlich, dass sie nicht bleiben können.

Bei der Vielzahl der Bedrohten und Bedrängten fällt auf, dass Christen diejenigen sind, die am leidensfähigsten zu sein scheinen. Ihr Anteil unter den Schutzsuchenden ist vergleichsweise gering, obwohl doch gerade sie – wie auch die Minderheit der Jesiden – unter den gegebenen Umständen keine Chance haben, in ihrer Heimat zu bleiben oder in der Nähe eine neue Heimat zu finden.

Die Fahrer unserer Hilfstransporte in den Irak berichten, dass man Christen eher in „wilden“ als in Lagern großer Hilfsorganisationen findet. Sie können sich nicht mehr vorstellen, in einem muslimischen Staat zu leben. Jahrhunderte alte Bistümer in Syrien mussten bereits aufgegeben werden, und selbst die Priester im Irak reden nicht mehr von der Chance für ihre Gläubigen, sondern raten: „Tut, was gut für Euch ist.“

Die Mitglieder der Arabischen Liga halten sich mit ihrer Hilfe für muslimische Flüchtlinge auffallend zurück. Sie lassen die muslimischen Flüchtlinge nach Europa ziehen und bezichtigen die helfenden Europäer stattdessen der Islamophobie, statt umzudenken. – Und bieten wir denn wenigstens den Christen mehr Schutz? Nein, sie sollen dableiben, wo man ihnen die Hälse durchschneidet. Die Auslandsbischöfin der EKD, Frau Petra Bosse-Huber, hält ein einseitiges Engagement für problematisch – und sie steht damit nicht allein.

Es würde den Auszug christlicher Minderheiten beschleunigen und die Vorbehalte gegenüber christlichen Minderheiten vor Ort wachsen lassen, heißt es. Welch ein abgehobenes Verständnis angesichts der täglichen Berichte bedrohter und verzweifelter Christen, deren Freiheit und Leben ohne Glaubenswechsel bedroht sind – nicht erst heute und auch in der Zukunft!

Deutschland hat Millionen Flüchtlingen ungeachtet ihrer politischen Einstellung oder ihres religiösen Bekenntnisses Schutz, Hoffnung und vielen sogar Bleiberecht gegeben. Den Jesiden zum Beispiel, die bis auf ein paar Flüchtlinge zuvor kaum über den Bosporus hinaus kamen. Das ist gut, denn sie haben großes Leid erfahren. Sie sind bemüht, unter europäischen Bedingungen ihre Traditionen zu leben. Sie wehren sich nicht gegen Integration und dagegen, loyale Europäer zu werden. Nicht anders ist es mit den christlichen Flüchtlingen. Christliche Solidarität verlangt unseren Einsatz für die Schwächsten.

Die IGFM hat sich in ihrer Satzung dazu verpflichtet, denen vorrangig beizustehen, denen eines der Grundrechte, hier das Recht auf freie Ausübung ihrer Religion, verwehrt wird. Darum setzen wir uns dafür ein, dass Christen und Flüchtlinge anderer Minderheiten, die in ihrer Heimat systematisch unterdrückt oder sogar aktiv bekämpft werden, bevorzugt aufgenommen und ein Bleiberecht in Aussicht gestellt werden. – IGFM/Karl Hafen

PS: Die IGFM beibt bei klassischer Menschenrechtsarbeit. Wir fordern und fördern weder die Legalisierung von Prostitution noch ein Recht auf Abtreibung. Wir setzen uns für die Achtung der bürgerlichen und politischen Grundrechte, für ein Ende der Verfolgung aus politischen oder religiösen Gründen und für die Freilassung gewaltloser politischer Gegangener ein. Wir helfen unterstützend humanitär dort, wo es notwendig und uns möglich ist.

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Einladung zum IGFM-Stand am 27. Juni 2015 in Villingen

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Am Rande des 2. Ökumenischen Kirchentages Villingen-Schwenningen vom 26. bis 28. Juni 2015 ist das IGFM-Team VS mit einem Info-Stand in der Oberen Straße vertreten. Und zwar nur am Samstag von 09 bis 15 Uhr. Sie finden uns vor dem Geschäft Singer Optik.
Die thematischen Schwerpunkte sind:

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Ihre Hilfe für Bedrängte und Verfolgte

Ex-Muslime werden verfolgt

Humanitäre Katastrophe im Jemen

China

Asia Bibi: Wie geht es weiter mit ihr?

Tatsachen…

Über 3000 Zwangsehen jährlich

Morde im Namen der Ehre