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Noch kein Ende von Sklaverei und Menschenhandel in Sicht

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UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon hat am vergangenen Dienstag, dem Internationalen Tag zur Abschaffung der Sklaverei, die Regierungen dazu aufgefordert, alle rechtlichen Mittel einzusetzen, um die Sklaverei zu bekämpfen. Obwohl alle Staaten weltweit Gesetze zum Verbot der Sklaverei unterstützen, ist sie in der Praxis noch immer in verschiedenen Formen anzutreffen. „Moderne Sklaverei ist ein Verbrechen. Menschen, die Sklaverei verüben, dulden oder erleichtern, müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Opfer und Überlebende haben ein Recht auf Hilfe und Wiedergutmachung“, erklärte Ban.

Ebenfalls am vergangenen Dienstag versammelte Papst Franziskus im Vatikan führende Vertreter der Weltreligionen und der christlichen Konfessionen, um eine gemeinsame Erklärung zu unterschreiben, die sich für die Abschaffung der modernen Formen des Menschenhandels bis zum Jahre 2020* ausspricht.

Es wurde bekräftigt, dass die Mitglieder aller Glaubensgemeinschaften und alle Menschen guten Willens  in aller Welt zu spirituellen und praktischen Aktionen aufgerufen sind, um der modernen Sklaverei ein Ende zu setzen. Der Internationallen Arbeitsorganisation ILO zufolge leben 21 Millionen Menschen unter Missachtung ihrer Grundrechte in Sklaverei, andere humanitäre Nicht-Regierungsorganisationen (NGO’s) schätzen die Zahl auf 35 Millionen.

*Diese Zielsetzung scheint utopisch, wenn man beispielsweise den lebenslangen Kampf des britischen Parlamentariers William Wilberforce – Ende des 18. Jahrhunderts bis hinein ins 19. Jahrhundert – betrachtet.  Am 26. Juli 1833 beschloß das britische Parlament endlich die Abschaffung der Sklaverei – aber es dauerte  noch länger, bis der Beschluss auch Wirkung zeigte.

In seinem Büchlein „Menschenhandel – die Rückkehr der Sklaverei“ bringt es Thomas Schirrmacher auf den Punkt: Menschenhandel bringt Umsatz – und das nicht zu knapp. Er ist der lukrativste Wirtschaftszweig der Welt. Dabei geht es nicht nur um Sklaverei in Asien oder Afrika. Denn die Grausamkeit der modernen Sklaverei reicht bis nach Deutschland: durch Zwangsprostitution, Kindersex, Organhandel oder Kinderbanden. Schirrmacher klärt nicht nur auf, sondern er zeigt auch, wie jeder Einzelnne einen Beitrag zu Freiheit und Menschenwürde leisten kann. Verlag: SCM Hänssler, ISBN 978-37751-5335-5. – HJE

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