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Archiv der Kategorie: Sklaverei

RSS IGFM-Arbeitskreis Religionsfreiheit

  • Pakistan: Erneut Todesstrafe wegen Blasphemie
    Frankfurt am Main. Zum „Gefangenen des Monats November 2020“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den pakistanischen Christen Asif Pervaiz benannt. Sie rufen dazu auf, sich für den 37-jährigen Fabrikangestellten einzusetzen. Er sitzt seit 2013 hinter Gittern und wurde am 8. September 2020 zum Tode verurteilt, weil ihn sein ehemaliger Vorgesetzter in […]

RSS IGFM-International

  • Tell me about the War 2. Dezember 2020
    In our short film “Tell me about the war”, which we produced this year, you will hear war veterans from 7 countries of the former Soviet Union. And it is almost a miracle that these veterans, despite the coronavirus, internal conflicts and interstate wars in their countries, found the strength to tell all of us […]
    Johannes Otto
  • Big Brother Belarus traumatizing youth 27. November 2020
    She had blossomed in custody through your letters of support, now the state is letting Marina wither. Don't let the flower wither, even if she does not get the mail now, so the guards will see that Marina is part of our g(u)ard-en!
    krusch-gruen

Schon wieder “Allahu Akbar”…

China: Überwachung, Lager, Folter,…

Emirate: Scharia diskriminiert auch Männer

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Zum Vortrag: ‘Bedrohte Christen in Flüchtlingsheimen’

Shirin war auch bei uns in VS (2. und 3. Juni 16)

Pakistan: Christliche Tagelöhner unter Druck und in Not

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Frankfurt am Main. „Ich hoffe, diese E-Mail wird Sie bei guter Gesundheit finden. Ich bitte Sie inständig um Hilfe für unsere armen Mitchristen in Pakistan. Ich weiß, dass es aufgrund dieser Pandemie überall auf der Welt gleich ist. Und Pakistan ist keine Ausnahme, aber die Christen in Pakistan leiden mehr als alle anderen religiösen Minderheiten in Pakistan. Die Regierung hat begonnen, den Menschen zu helfen, aber die Organisatoren und Vertreter der Regierung haben ihre Agenda der islamischen Brüderlichkeit, so dass sie Nicht-Muslimen nichts geben. Es sind jedoch zwei Monate her seit Beginn dieser Situation, und das ist auch der Grund für unsere Bitte: Wir sind besorgt, dass die Menschen so verzweifelt geworden sind, dass sie ihre Religion und sogar ihre Kinder verlassen oder sie gegen Essen eintauschen. Wir können uns nicht zurücklehnen und zusehen. Ich hoffe, ich kann auf Ihre Unterstützung und Hilfe in verzweifelten Zeiten bauen.“ (Aneeqa Maria Anthony, Lahore, 5.5.2020)

„Die durch das Corona-Virus verursachte Situation hat zum Stillstand geführt. In Pakistan sind nur die Sanitätshäuser, die Obst- und Gemüseläden, die Gemischtwarenläden mit Lebensmitteln und die Tankstellen offen. Alles andere ist geschlossen.
In meiner Gemeinde arbeiten 95 Leute in Ziegeleien, und nun sind sie arbeitslos geworden. Ihre Situation ist miserabel, denn sie haben nichts anderes gelernt, als Ziegel herzustellen. Ihr größtes Problem ist es, Geld vom Ziegeleibesitzer zu bekommen. Sie arbeiten in der Regel unter freiem Himmel, aber in der Regenzeit können sie wochenlang nicht arbeiten. Das gesamte Jahr müssen sie sich finanziellen Problemen stellen. Diejenigen, die vom Ziegeleibesitzer Darlehen genommen haben, sind in einer verzweifelten Lage, denn der Ziegeleibesitzer besteht auf regelmäßige Rückzahlung. Einige haben ihre Kinder mitgenommen, um die Schulden abzuarbeiten. Die aktuelle Situation fördert die Kinderzwangsarbeit, und die Kinder erhalten keine Bildung und werden in der Zukunft wie ihre Eltern als Sklaven arbeiten.

Wegen ihrer Situation leiden viele dieser Tagelöhner unter Hepatitis, Herzkrankheiten, Magenproblemen und Sehstörungen. Sie haben kein Geld für richtiges Essen und richtige Medikamente.

30 Familien in meiner Gemeinde brauchen dringend finanzielle Hilfe für Medikamente und Lebensmittel. Ich möchte jede mit 5000 Pakistanischen Rupien (ca. 30 €) unterstützen.
Ich werde Ihnen für Ihre freundliche Unterstützung sehr dankbar sein.“ (Pater Aftab Paul, Faisalabad, 2.5.2020)

Innerhalb von drei Tagen erhielten wir – unabhängig voneinander – diese beiden Hilferufe, einen von Aneeqa Maria Anthony, die uns noch vor drei Monaten in Bonn über die Lage der Frau in Pakistan und über ihre Arbeit berichtete; den anderen von Pater Aftab Paul, der sich (unter anderem) um die bedrängten und notleidenden Ziegeleiarbeiterfamilien in der Diözese Faisalabad kümmert. Mit seinem inzwischen verstorbenen Mitbruder, Pater Nisar Barkat, hatte der Verein Pakistanhilfe VS in Kooperation mit der IGFM 400 Ziegeleiarbeiter-Kindern einen Vorschulunterricht ermöglicht und sie damit vor Analphabetentum und Sklaverei bewahrt. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Unterrichts wurden die Kinder in eine reguläre Schule eingegliedert.

Beide Briefe sprechen für sich. 30 € für eine Familie, vielleicht auch 60 € für zwei? Pater Aftab Paul hat auch ganz konkrete Vorstellungen, wie den Armen geholfen werden kann. Bitte helfen Sie mit, dass er sein Vorhaben verwirklichen und auch Aneeqa Maria Anthony helfen kann. – Sie können unter dem Stichwort ‘Pakistanhilfe’ >>> Online spenden

Herzlichen Dank!

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Nordkorea-Vortrag am 20. Juli 2017 in Villingen: Blick in ein verschlossenes Land

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VS-Villingen. Die Arbeitsgruppe VS der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) lädt zu einem Vortragsabend mit dem ehemaligen nordkoreanischen Hauptmann Joo Il Kim, am 20. Juli 2017, 19.30 Uhr beim Bildungswerk Heilig Kreuz, 78048 Villingen-Schwenningen, Stadtbezirk Villingen, Hochstraße 34, ein.

Unter dem Titel “Schreckensregime Nordkorea – Blick in ein verschlossenes Land” berichtet ein Insider, wie ein System  “funktioniert”, das mit der atomaren Bedrohung spielt, Christen verfolgt, Menschen aus geringsten Anlässen in Zwangsarbeit schickt, foltern und hinrichten lässt. Für mehr Info >>>Download Einladungsflyer.

Die Vortragssprache ist koreanisch mit simultaner Übersetzung ins Deutsche. Als Übersetzerin konnten wir die Vizepräsidentin der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft, Frau Soun-Kyoung Beck gewinnen. – HJE

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Noch kein Ende von Sklaverei und Menschenhandel in Sicht

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UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon hat am vergangenen Dienstag, dem Internationalen Tag zur Abschaffung der Sklaverei, die Regierungen dazu aufgefordert, alle rechtlichen Mittel einzusetzen, um die Sklaverei zu bekämpfen. Obwohl alle Staaten weltweit Gesetze zum Verbot der Sklaverei unterstützen, ist sie in der Praxis noch immer in verschiedenen Formen anzutreffen. „Moderne Sklaverei ist ein Verbrechen. Menschen, die Sklaverei verüben, dulden oder erleichtern, müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Opfer und Überlebende haben ein Recht auf Hilfe und Wiedergutmachung“, erklärte Ban.

Ebenfalls am vergangenen Dienstag versammelte Papst Franziskus im Vatikan führende Vertreter der Weltreligionen und der christlichen Konfessionen, um eine gemeinsame Erklärung zu unterschreiben, die sich für die Abschaffung der modernen Formen des Menschenhandels bis zum Jahre 2020* ausspricht.

Es wurde bekräftigt, dass die Mitglieder aller Glaubensgemeinschaften und alle Menschen guten Willens  in aller Welt zu spirituellen und praktischen Aktionen aufgerufen sind, um der modernen Sklaverei ein Ende zu setzen. Der Internationallen Arbeitsorganisation ILO zufolge leben 21 Millionen Menschen unter Missachtung ihrer Grundrechte in Sklaverei, andere humanitäre Nicht-Regierungsorganisationen (NGO’s) schätzen die Zahl auf 35 Millionen.

*Diese Zielsetzung scheint utopisch, wenn man beispielsweise den lebenslangen Kampf des britischen Parlamentariers William Wilberforce – Ende des 18. Jahrhunderts bis hinein ins 19. Jahrhundert – betrachtet.  Am 26. Juli 1833 beschloß das britische Parlament endlich die Abschaffung der Sklaverei – aber es dauerte  noch länger, bis der Beschluss auch Wirkung zeigte.

In seinem Büchlein “Menschenhandel – die Rückkehr der Sklaverei” bringt es Thomas Schirrmacher auf den Punkt: Menschenhandel bringt Umsatz – und das nicht zu knapp. Er ist der lukrativste Wirtschaftszweig der Welt. Dabei geht es nicht nur um Sklaverei in Asien oder Afrika. Denn die Grausamkeit der modernen Sklaverei reicht bis nach Deutschland: durch Zwangsprostitution, Kindersex, Organhandel oder Kinderbanden. Schirrmacher klärt nicht nur auf, sondern er zeigt auch, wie jeder Einzelnne einen Beitrag zu Freiheit und Menschenwürde leisten kann. Verlag: SCM Hänssler, ISBN 978-37751-5335-5. – HJE

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Der Mann, der die Sklaverei abschaffte…

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Kennen Sie William Wilberforce? Ein wahrer Held, der durch seinen jahrelangen Kampf gegen die Sklaverei die Welt veränderte und einen Meilenstein in der Geschichte gelegt hat… (Martin Lessenthin, Internationale Gesellschaft für Menschenrechte). Er lebte von 1759 bis 1833. Am 26. Juli 1833 beschließt das britische Parlament die Abschaffung der Sklaverei. In den Kommentaren zur ersten modernen deutschsprachigen Biografie* über Wilberforce heißt es dazu:

„Für William Wilberforce geht – drei Tage vor seinem Tod – ein Traum in Erfüllung, für den er sein ganzes Leben kämpfte. Trotz Krieg, Morddrohungen und Selbstzweifeln gab er nie auf. Doch warum setzte ein Politiker wie er seine Karriere aufs Spiel? Nach seiner Europareise 1785 wurden die Weichen gestellt: Heimlich traf sich Wilberforce mit John Newton – Ex-Sklavenschiffskapitän, Dichter von Amazing Grace (siehe rechte Spalte oben) und im Einsatz für die Unterdrückten. Tief beeindruckt von dieser Begegnung wandte er sich bald vollständig dem christlichen Glauben zu. Er nannte es seine „Große Wandlung“. Noch ahnte er nicht, dass es viel mehr sein sollte.“

*Erich Metaxas, WILBERFORCE – Der Mann, der die Sklaverei abschaffte“- SCM Hänssler-Verlag.

Aber: Sklaverei gibt es immer noch, oder schon wieder, auch heute, im 21. Jahrhundert

Prof. Thomas Schirrmacher schreibt im Vorwort seines Büchleins: „Menschenhandel – die Rückkehr der Sklaverei“**: „Die Abschaffung der Sklaverei gehört zu den Triumphen der Geschichte. Sie ist ein integraler Bestandteil des Weges zu Menschenrechten, Demokratie und freier Gesellschaft. Und sie ist Geschichte!? Das aber ist ein großer Irrtum. Denn es gibt heute mehr Sklaven als in irgendeinem früheren Jahrhundert…“
**SMC-Hänssler-Verlag.
Das mit dieser Webseite unterstützte Projekt „Schulbildung statt Kinderarbeit“ soll dazu beitragen, eine aktuelle Form der Sklaverei, nämlich die sogenannte Schuldsklaverei, zu überwinden. Diese spezielle Form ist zum Beispiel in den Ziegeleibetrieben Pakistans gang und gebe. – HJE

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Orientalische Christen auch bei uns in Bedrängnis

Ihre Hilfe für Bedrängte und Verfolgte

Thomas Schirrmacher hat ein weiteres Amt

Wer stoppt das Vorgehen der Türkei?

Bei uns nur wenig beachtet…

Auch Afrika betroffen…

Ex-Muslime werden verfolgt

Humanitäre Katastrophe im Jemen

China

Tatsachen…

Über 3000 Zwangsehen jährlich

Morde im Namen der Ehre