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Category Archives: Sklaverei

Die andere Seite der WM in Russland

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  • Iranischer Christ wieder auf freiem Fuß
    Frankfurt am Main. Der iranische Christ Aziz Majidzadeh, „Gefangener des Monats Juni“, ist zwischenzeitlich auf Kaution freigekommen. Wie die christliche iranische Nachrichtenagentur Mohabat News meldet, sei der Konvertit inzwischen aus dem Gefängnis entlassen worden. Schätzungen zufolge habe die Familie mehr als 42.000 Euro aufbringen müssen, um den Familienvater aus dem Evin-Gefängnis freizubekommen. Sicherheitskräfte nahmen den […]

Sind iranische Asylbewerber nur Schein-Konvertiten?

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Zum Vortrag: ‚Bedrohte Christen in Flüchtlingsheimen‘

Shirin war auch bei uns in VS (2. und 3. Juni 16)

Nordkorea-Vortrag am 20. Juli 2017 in Villingen: Blick in ein verschlossenes Land

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VS-Villingen. Die Arbeitsgruppe VS der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) lädt zu einem Vortragsabend mit dem ehemaligen nordkoreanischen Hauptmann Joo Il Kim, am 20. Juli 2017, 19.30 Uhr beim Bildungswerk Heilig Kreuz, 78048 Villingen-Schwenningen, Stadtbezirk Villingen, Hochstraße 34, ein.

Unter dem Titel „Schreckensregime Nordkorea – Blick in ein verschlossenes Land“ berichtet ein Insider, wie ein System  „funktioniert“, das mit der atomaren Bedrohung spielt, Christen verfolgt, Menschen aus geringsten Anlässen in Zwangsarbeit schickt, foltern und hinrichten lässt. Für mehr Info >>>Download Einladungsflyer.

Die Vortragssprache ist koreanisch mit simultaner Übersetzung ins Deutsche. Als Übersetzerin konnten wir die Vizepräsidentin der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft, Frau Soun-Kyoung Beck gewinnen. – HJE

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Noch kein Ende von Sklaverei und Menschenhandel in Sicht

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UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon hat am vergangenen Dienstag, dem Internationalen Tag zur Abschaffung der Sklaverei, die Regierungen dazu aufgefordert, alle rechtlichen Mittel einzusetzen, um die Sklaverei zu bekämpfen. Obwohl alle Staaten weltweit Gesetze zum Verbot der Sklaverei unterstützen, ist sie in der Praxis noch immer in verschiedenen Formen anzutreffen. „Moderne Sklaverei ist ein Verbrechen. Menschen, die Sklaverei verüben, dulden oder erleichtern, müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Opfer und Überlebende haben ein Recht auf Hilfe und Wiedergutmachung“, erklärte Ban.

Ebenfalls am vergangenen Dienstag versammelte Papst Franziskus im Vatikan führende Vertreter der Weltreligionen und der christlichen Konfessionen, um eine gemeinsame Erklärung zu unterschreiben, die sich für die Abschaffung der modernen Formen des Menschenhandels bis zum Jahre 2020* ausspricht.

Es wurde bekräftigt, dass die Mitglieder aller Glaubensgemeinschaften und alle Menschen guten Willens  in aller Welt zu spirituellen und praktischen Aktionen aufgerufen sind, um der modernen Sklaverei ein Ende zu setzen. Der Internationallen Arbeitsorganisation ILO zufolge leben 21 Millionen Menschen unter Missachtung ihrer Grundrechte in Sklaverei, andere humanitäre Nicht-Regierungsorganisationen (NGO’s) schätzen die Zahl auf 35 Millionen.

*Diese Zielsetzung scheint utopisch, wenn man beispielsweise den lebenslangen Kampf des britischen Parlamentariers William Wilberforce – Ende des 18. Jahrhunderts bis hinein ins 19. Jahrhundert – betrachtet.  Am 26. Juli 1833 beschloß das britische Parlament endlich die Abschaffung der Sklaverei – aber es dauerte  noch länger, bis der Beschluss auch Wirkung zeigte.

In seinem Büchlein „Menschenhandel – die Rückkehr der Sklaverei“ bringt es Thomas Schirrmacher auf den Punkt: Menschenhandel bringt Umsatz – und das nicht zu knapp. Er ist der lukrativste Wirtschaftszweig der Welt. Dabei geht es nicht nur um Sklaverei in Asien oder Afrika. Denn die Grausamkeit der modernen Sklaverei reicht bis nach Deutschland: durch Zwangsprostitution, Kindersex, Organhandel oder Kinderbanden. Schirrmacher klärt nicht nur auf, sondern er zeigt auch, wie jeder Einzelnne einen Beitrag zu Freiheit und Menschenwürde leisten kann. Verlag: SCM Hänssler, ISBN 978-37751-5335-5. – HJE

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Der Mann, der die Sklaverei abschaffte…

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Kennen Sie William Wilberforce? Ein wahrer Held, der durch seinen jahrelangen Kampf gegen die Sklaverei die Welt veränderte und einen Meilenstein in der Geschichte gelegt hat… (Martin Lessenthin, Internationale Gesellschaft für Menschenrechte). Er lebte von 1759 bis 1833. Am 26. Juli 1833 beschließt das britische Parlament die Abschaffung der Sklaverei. In den Kommentaren zur ersten modernen deutschsprachigen Biografie* über Wilberforce heißt es dazu:

„Für William Wilberforce geht – drei Tage vor seinem Tod – ein Traum in Erfüllung, für den er sein ganzes Leben kämpfte. Trotz Krieg, Morddrohungen und Selbstzweifeln gab er nie auf. Doch warum setzte ein Politiker wie er seine Karriere aufs Spiel? Nach seiner Europareise 1785 wurden die Weichen gestellt: Heimlich traf sich Wilberforce mit John Newton – Ex-Sklavenschiffskapitän, Dichter von Amazing Grace (siehe rechte Spalte oben) und im Einsatz für die Unterdrückten. Tief beeindruckt von dieser Begegnung wandte er sich bald vollständig dem christlichen Glauben zu. Er nannte es seine „Große Wandlung“. Noch ahnte er nicht, dass es viel mehr sein sollte.“

*Erich Metaxas, WILBERFORCE – Der Mann, der die Sklaverei abschaffte“- SCM Hänssler-Verlag.

Aber: Sklaverei gibt es immer noch, oder schon wieder, auch heute, im 21. Jahrhundert

Prof. Thomas Schirrmacher schreibt im Vorwort seines Büchleins: „Menschenhandel – die Rückkehr der Sklaverei“**: „Die Abschaffung der Sklaverei gehört zu den Triumphen der Geschichte. Sie ist ein integraler Bestandteil des Weges zu Menschenrechten, Demokratie und freier Gesellschaft. Und sie ist Geschichte!? Das aber ist ein großer Irrtum. Denn es gibt heute mehr Sklaven als in irgendeinem früheren Jahrhundert…“
**SMC-Hänssler-Verlag.
Das mit dieser Webseite unterstützte Projekt „Schulbildung statt Kinderarbeit“ soll dazu beitragen, eine aktuelle Form der Sklaverei, nämlich die sogenannte Schuldsklaverei, zu überwinden. Diese spezielle Form ist zum Beispiel in den Ziegeleibetrieben Pakistans gang und gebe. – HJE

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