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Archiv der Kategorie: Christenverfolgung

RSS IGFM-Arbeitskreis Religionsfreiheit

  • Nordkorea: Missionar entführt und verurteilt
    Frankfurt am Main. Als „Gefangenen des Monats Oktober“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den in Nordkorea inhaftierten christlichen Missionar Jang Moon Seok benannt. Informationen der IGFM zufolge wurde er im November 2014 von nordkoreanischen Agenten aus Changbai in China entführt, dann in Nordkorea förmlich verhaftet und schließlich zu 15 […]

RSS IGFM-International

  • Appeal to the Republic of Armenia and the Republic of Azerbaijan 19. Oktober 2020
    In a letter to the President of the Republic of Azerbaijan, Ilham Aliyev, and the President of the Republic of Armenia, Armen Vardanovich Sargsyan, the International Society for Human Rights (ISHR) has expressed its concern about the renewed military confrontation between the two countries.
    Kristina Strachov
  • IGFM Iraqi section news and activities July – August 2020 15. Oktober 2020
    The Corona virus pandemic completely changed society and changed the pattern and behavior of individuals within society, including the pattern of NGOs working way and humanitarian aid, for that we are as Iraqi section of IGFM kept work on awareness raising and advocacy for human rights through media and participation of online conferences and debates, […]
    Johannes Otto

China: Überwachung, Lager, Folter,…

Emirate: Scharia diskriminiert auch Männer

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Zum Vortrag: ‘Bedrohte Christen in Flüchtlingsheimen’

Shirin war auch bei uns in VS (2. und 3. Juni 16)

Einladung zum IGFM-Stand am 27. Juni 2015 in Villingen

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Am Rande des 2. Ökumenischen Kirchentages Villingen-Schwenningen vom 26. bis 28. Juni 2015 ist das IGFM-Team VS mit einem Info-Stand in der Oberen Straße vertreten. Und zwar nur am Samstag von 09 bis 15 Uhr. Sie finden uns vor dem Geschäft Singer Optik.
Die thematischen Schwerpunkte sind:

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IS-Terror erreicht Ausmaß von Völkermord

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Große Herausforderung für die Menschenrechtsarbeit

Villingen-Schwenningen. Der Menschenrechtsaktivist Dr. Rainer Rothfuß, ehemals Professor an der Uni Tübingen, referierte vor 40 Zuhörern beim Bildungswerk Heilig Kreuz über das Wirken des Phänomens “Kalifat des Islamischen Staates”, das in Syrien und im Nordirak, sowie in Nigeria die herkömmlichen Nationalstaaten bedroht und auch den Weltfrieden gefährdet. – Das Bildungswerk hatte gemeinsam mit der Arbeitsgruppe VS der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) dazu eingeladen.

Rainer RothfußRainer Rothfuß betrieb in Tübingen unter anderem Forschung zu interreligiösen Konflikten. – Zunächst ging er auf die Einschränkung der Religionsfreiheit durch Regierungen und durch die Gesellschaft – jeweils nach Regionen und Staaten – ein. Faktoren der Einschränkung seien weltlicher Machtanspruch einer Religion sowie deren Toleranzfähigkeit gegenüber religiösen Minderheiten. Obwohl Artikel 18 der Allgemeinen Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen von 1948 ausdrücklich das Recht auf freie Religionsausübung, einschließlich des Rechts auf Religionswechsel, proklamiere, gebe es durch die “Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam” von 1990 einen Gegenentwurf dazu, der die univeralen Menschenrechte nur unter dem Vorbehalt abweichender Scharia-Vorschriften anerkenne: Nach allgemeiner islamischer Rechtsauffassung sei zum Beispiel ein Religionswechsel mit dem Tode zu bestrafen, auch wenn dies in der Praxis nicht immer ausgeführt werde.

Zum Kalifat des Islamischen Staates (IS) sagte Rothfuß, dass seine Verbrechen auf den Territorien von Irak, Syrien, Libyen und Ägypten keineswegs einzigartig seien. Der ideologische Unterbau mehrerer „Partner“-Länder unterscheide sich vom IS nur graduell, erklärte er. Die IGFM rufe dazu auf, gegenüber „Islamischen Republiken“, Emiraten und Königreichen die „Scheuklappen“ abzunehmen.

Der IS-Terror im Irak erreiche laut dem UNO-Hochkommissariat für Menschenrechte in Genf das Ausmaß von Völkermord. Insbesondere die Gewalt gegen die religiöse Gruppe der Jesiden (zudem gegen Schiiten und Christen) sei darauf ausgerichtet, diese Volksgruppe zu vernichten: Es gebe gezielte Morde vor allem an Männern, Folter, Vergewaltigungen, sexuelle Versklavung, erzwungene religiöse Konvertierung, Zwangsrekrutierungen von Kindern.

In bezug auf den Terror in Nigeria durch „Boko Haram“ gebe es unterschiedliche Beurteilungen der Ursache. Während deutsche Politiker den Kern des Problems in Armut und Macht sehen, spreche der Anführer von Boko Haram von ‘Religionskrieg’, und ‘Kampf gegen Christen’.

Der Kampf für die Menschenrechte stehe mit dem wieder erwachten Kalifatsgedanken vor großen Herausforderungen, da Terrororganisationen keine geeigneten Verhandlungspartner seien. Militärische Interventionen des Westens hätten große Teile des islamischen Kulturraums bereits sträflich destabilisiert und die Gefahr sei groß, dass andere Interessen bei Interventionen hineinspielten. –

Heinz J. Ernst stellte die IGFM vor und bat um Spenden für Transporte in den Nordirak, da im Augenblick besonders die humanitäre Hilfe notwendig sei. Die IGFM habe bereits fünf Hilfstransporte unter der Regie des in Deutschland lebenden Jesiden Khalil al Rasho durchgeführt.

Wir bitten um weitere Spenden (Stichwort: ‘Hilfstransporte’)
Empfänger: IGFM Deutsche Sektion e.V., 60388 Frankfurt a.M.
Bank für Sozialwirtschaft, Konto-Nr. 1403601, BLZ: 550 205 00,
IBAN: DE04 5502 0500 0001 4036 01, BIC: BFSWDE33MNZ

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“Aus” für die Christenheit im Irak?

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Frankfurt am Main/Mossul.  Am 18. Juli 2014 wurden die Christen in Mossul im Norden des Irak von der radikalislamischen Terrorgruppe ISIS vor die Wahl gestellt, zum Islam überzutreten, die Stadt zu verlassen oder getötet zu werden. Die Christen, die ihren Glauben behalten wollten, wurden mit Gewalt gezwungen, ihre Häuser zu verlassen; die Häuser wurden von den ISIS-Milizen konfisziert. Brennende HäuserMaryam Haddad aus Mossul berichtete in einer Mail an die IGFM: „Sie raubten alles, was wir besaßen; einschließlich Geld, Personalpapiere und schließlich die Autos, als wir die Checkpoints passierten, um die Stadt zu verlassen. Kirchen und Klöster wurden bis auf die Grundmauern niedergebrannt, es ist einfach nur schrecklich. Im Moment sind wir über 1000 Flüchtlinge, einschließlich Frauen, Kinder und ältere Menschen, die überhaupt kein Zuhause mehr haben. Wir leben in Notunterkünften und haben nur zu geringen Mengen Wasser und Essen Zugang. Bitte helfen Sie uns. Sie sind diejenigen, die uns am ehestens unsere Würde zurückgeben können, die uns so brutal genommen wurde.“ Frau Haddad unterstrich ihren Bericht mit Fotos von brennenden und zerstörten Kirchen und hilfesuchenden Flüchtlingen in Notunterkünften. Die IGFM hilft seit mehreren Jahren im Irak. Zunächst waren es Waisenkinder im Kloster Deir Al-Sayid im Norden Iraks und ein Schulprojekt in Bagdad. In den Jahren 2010 bis 2012 brachten wir in einem Dialog-Projekt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Auslandsbeziehungen (IfA) christliche, muslimische und jesidische Frauen an einen Tisch, damit sie über ein Praktikum im Schneiderhandwerk lernen, Spannungen und Vorurteile zwischen den Religionen abzubauen. Ein überaus erfolgreiches Projekt, das auch die Männer neugierig machte, nun aber durch ISIS zerstört wurde. Durch diese Initiativen und andere in Zusammenarbeit mit der syrisch-orthodoxen Kirche und chäldäisch-katholischen Kirche durchgeführte Initiativen haben wir einen stabilen Kontakt zu den Christen. Sowohl der chaldäisch-kath. Patriarch Rafael I Sako als auch der syrisch-orthodoxe Erzdiakon Imanuel Youkhana sind Preisträger der von der IGFM verwalteten Stephanus-Stiftung für verfolgte Christen und waren mehrfach Gast der IGFM. Nach über 1700 Jahren aktivem Christentum scheint es ein jähes Ende zu finden, wenn wir die Menschen dort mit ihrem Schicksal alleinlassen. Bitte, helfen Sie mit einer Sonderspende für die Christen im Irak.  gez. Karl Hafen, Geschäftsf. Vorsitzender der IGFM

Spendenkonto der IGFM: 23 000 725, Taunussparkasse BLZ 512 500 00; IBAN: DE73 5125 0000 0023 0007 25, BIC HELADEF1TSK

Zur >>>Online-Direktspende

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600 Gläubige erleben die Hölle nach einem Gottesdienst

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Der Projektpartner des Vereins Pakistanhilfe VS, Pfarrer Nisar Barkat aus Faisalabad/Pakistan, sandte uns folgenden Bericht, der schockierende Details der Selbstmordattacke auf die Kirche in Peshawar wiedergibt:

„Am 22. September 2013 betrauerte die christliche Gemeinschaft in ganz Pakistan die brutalen Tötungen unserer Brüder, Schwestern und sogar kleiner Kinder durch einen Selbstmordanschlag auf die All-Saints-Kirche in Peshawar, der Hauptstadt von Khyber Pakhtun Khawa (KPK). Es ist der tödlichste Anschlag auf die christliche Minderheit, eine andere Art und Weise der Christenverfolgung in Pakistan.

Die Kirche war mit mehr als 600 Kindern, Frauen und Männern zum Sonntagsgebet gefüllt. Als der Priester die letzten Worte sprach, griffen zwei Selbstmordattentäter an. Zunächst warfen sie Handgranaten und sprengten sich später selbst in die Luft mit über 100 Toten in der Folge. Es gibt viele Familien, die mehrere Verluste zu beklagen haben. “Es gab Explosionen und für uns war es die Hölle”, sagte Nazir John, der in der Kirche war. “Als ich wieder zu Bewusstsein kam, fand ich nur Rauch, Staub, Blut und schreiende Menschen und überall abgerissene Körperteile.” Ein Schullehrer berichtete: “Ich sah kleine unschuldige Kinder weinen und sterben, ihre Schnabelflaschen waren mit Blut bespritzt, und ich sah ein zweijähriges Kind ohne Kopf.” “Eine große Explosion riss mich zu Boden, und als ich wieder zu Sinnen kam, folgte eine zweite Explosion und ich sah überall verwundete Menschen,” berichtet Khan. Doktor Mohammed Iqbal vom Lady-Reading-Krankenhaus in Peshawar berichtet von 78 Toten und 146 Verwundeten. Sein Kollege Sher Ali bestätigte die Zahlen.

Es gibt im Lady-Reading-Krankenhaus viele Menschen, die sehr dringend Blut, Medizin, chirurgische Eingriffe und besonders unsere Gebete benötigen. Ganz Pakistan trauert um diese Toten und verkündete drei Tage lange Trauerprozessionen im ganzen Land. Alle Kirchen, Missionsstationen und Schulen werden für die nächsten drei Tage geschlossen bleiben.

Fast 200.000 Christen leben in KPK, davon 70.000 in Peshawar. Nach diesen Angriffen fürchten die Christen in ganz Pakistan um ihr Leben. Wir rufen Sie auf, für die Opfer und ihre Familien zu beten, die unter einem großen Schock stehen und in Angst und Verfolgung leben. Bitte kontaktieren Sie uns für weitere Informationen.“ 

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Steht die Auslöschung des Christentums in Nahost kurz bevor?

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Extremisten in Syrien haben sich wohl zum Ziel gesetzt, das Christentum im Nahen Osten auszulöschen. Etwa 100 muslimische Konvertiten aus Deutschland seien an Überfällen auf christliche Dörfer und sogenannten “ethnischen Säuberungen” beteiligt gewesen, berichtet das Nachrichtenmagazin FOCUS unter Berufung auf westliche Nachrichtendienste. In einem aktuellen Propaganda-Video priesen Kämpfer in deutscher Sprache die Vertreibung christlicher Dorfbewohner.
Bei der Attacke seien viele Menschen ermordet worden. Das Video zeige auch die Leichenschändung gefallener syrischer Soldaten. – Die Mittäterschaft von Deutschen ist ein schier unerträglicher Zustand.
Die IGFM-Arbeitsgruppe VS fordert den Schutz für Christen in Syrien und auch in Ägypten sowie die Festnahme der deutschen Mittäter bei ihrer Rückkehr.
Nächster Info-Stand dazu: Mittwoch, 4. September 2013, ab 17.30 Uhr im Stadion des FC Bad Dürrheim/Schwarzwald beim Spiel gegen Schutterwald (Verbandsliga Südbaden). Der FC Bad Dürrheim hat als Aufsteiger aus fünf Spielen bereits zwölf Punkte geholt und steht an Platz drei der Tabelle. – HJE

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Wer stoppt das Vorgehen der Türkei?

Ihre Hilfe für Bedrängte und Verfolgte

Bei uns nur wenig beachtet…

Auch Afrika betroffen…

Ex-Muslime werden verfolgt

Humanitäre Katastrophe im Jemen

China

Tatsachen…

Über 3000 Zwangsehen jährlich

Morde im Namen der Ehre