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600 Gläubige erleben die Hölle nach einem Gottesdienst

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Der Projektpartner des Vereins Pakistanhilfe VS, Pfarrer Nisar Barkat aus Faisalabad/Pakistan, sandte uns folgenden Bericht, der schockierende Details der Selbstmordattacke auf die Kirche in Peshawar wiedergibt:

„Am 22. September 2013 betrauerte die christliche Gemeinschaft in ganz Pakistan die brutalen Tötungen unserer Brüder, Schwestern und sogar kleiner Kinder durch einen Selbstmordanschlag auf die All-Saints-Kirche in Peshawar, der Hauptstadt von Khyber Pakhtun Khawa (KPK). Es ist der tödlichste Anschlag auf die christliche Minderheit, eine andere Art und Weise der Christenverfolgung in Pakistan.

Die Kirche war mit mehr als 600 Kindern, Frauen und Männern zum Sonntagsgebet gefüllt. Als der Priester die letzten Worte sprach, griffen zwei Selbstmordattentäter an. Zunächst warfen sie Handgranaten und sprengten sich später selbst in die Luft mit über 100 Toten in der Folge. Es gibt viele Familien, die mehrere Verluste zu beklagen haben. „Es gab Explosionen und für uns war es die Hölle“, sagte Nazir John, der in der Kirche war. „Als ich wieder zu Bewusstsein kam, fand ich nur Rauch, Staub, Blut und schreiende Menschen und überall abgerissene Körperteile.“ Ein Schullehrer berichtete: „Ich sah kleine unschuldige Kinder weinen und sterben, ihre Schnabelflaschen waren mit Blut bespritzt, und ich sah ein zweijähriges Kind ohne Kopf.“ „Eine große Explosion riss mich zu Boden, und als ich wieder zu Sinnen kam, folgte eine zweite Explosion und ich sah überall verwundete Menschen,“ berichtet Khan. Doktor Mohammed Iqbal vom Lady-Reading-Krankenhaus in Peshawar berichtet von 78 Toten und 146 Verwundeten. Sein Kollege Sher Ali bestätigte die Zahlen.

Es gibt im Lady-Reading-Krankenhaus viele Menschen, die sehr dringend Blut, Medizin, chirurgische Eingriffe und besonders unsere Gebete benötigen. Ganz Pakistan trauert um diese Toten und verkündete drei Tage lange Trauerprozessionen im ganzen Land. Alle Kirchen, Missionsstationen und Schulen werden für die nächsten drei Tage geschlossen bleiben.

Fast 200.000 Christen leben in KPK, davon 70.000 in Peshawar. Nach diesen Angriffen fürchten die Christen in ganz Pakistan um ihr Leben. Wir rufen Sie auf, für die Opfer und ihre Familien zu beten, die unter einem großen Schock stehen und in Angst und Verfolgung leben. Bitte kontaktieren Sie uns für weitere Informationen.“ 

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