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Emirate: Scharia diskriminiert auch Männer

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  • Iran: Geheimdienstler stürmten Häuser von Konvertiten
    Frankfurt am Main. Als „Gefangene des Monats August“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea vier Angehörige einer christlichen Familie im Iran benannt, die zum christlichen Glauben übergetreten war. Sie rufen dazu auf, sich für sie mit Hilfe von Appellen einzusetzen und für sie zu beten. Mitarbeiter des Geheimdienstministeriums stürmten […]

China: Überwachung, Lager, Folter,…

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Zum Vortrag: ‚Bedrohte Christen in Flüchtlingsheimen‘

Shirin war auch bei uns in VS (2. und 3. Juni 16)

„Die Situation der christlichen Konvertiten und religiösen Minderheiten im Iran“

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Herzliche Einladung zum Vortrag von Pastor Siamak Aminmansour am 17. Juli 2018, 19.30 Uhr im Pfarrzentrum St. Fidelis, 78050 VS-Villingen, Romäusring 20:

„Die Situation der christlichen Konvertiten und religiösen Minderheiten im Iran – Welche Auswirkung hat die Aufkündigung bestehender Abkommen und der Abbruch der Wirtschaftsbeziehungen auf die Menschenrechtslage?“

Die Situation im Iran spitzt sich immer mehr zu, insbesondere seit dem das Atomabkommen seitens der USA aufgekündigt wurde. –

Die Machtübernahme der Islamisten brachte allen politischen Gegnern des Regimes Verfolgung und Tod. Auch friedliche religiöse Minderheiten, wie Christen, Juden und Bahais leiden unter dieser immer stärker werdenden staatlichen Verfolgung.

Als Bruder Siamak vor 38 Jahren sein Leben Jesus übergab, konnte er sich nicht vorstellen, dass die Christen für eine so lange Zeit im Untergrund leben müssen. Die iranischen Christen haben aber trotzdem nie das Gefühl gehabt, dass der Herr sie vergessen hat, und sie haben nie aufgehört, für den Iran zu beten.

Bruder Siamak will im Auftrag Jesu Christi und im Namen seiner Glaubensgeschwister, die Jesus in den Untergrundgemeinden nachfolgen und deshalb Tag für Tag leiden müssen, von dem erzählen, was Gott im Iran tut.

Zur Person des Referenten: Siamak Aminmansour, Deutsch-persischer Theologe, wurde 1967 in Teheran geboren. Im Alter von 13 kam er zum Glauben an Jesus Christus und begann vor 36 Jahren mit Gemeindegründungen. Er lebte einige Jahre in Amerika, reiste aber immer wieder in den Iran, um mit den dortigen Christen in Kontakt zu bleiben. Im Jahr 2000 kam er nach Deutschland, um ein Theologiestudium zu beginnen, dass er 2007 mit dem Masterabschluß beendete. Während des Studiums und danach arbeitete er mit verschiedenen Missionsgemeinschaften zusammen und wirkte an verschiedenen Radioproduktionen für iranische Christen in Untergrundgemeinden mit. Siamak begleitete viele Flüchtlinge und Asylsuchende im Iran, in Deutschland, in der Schweiz und in Nordafrika; er ist mit der internationalen Asyl- und Flüchtlingsproblematik seit 32 Jahren bestens vertraut. Vier Jahre war er als Zweitpastor in der Gemeindearbeit in einer deutschen Gemeinde tätig. Er spricht Deutsch, Englisch und Persisch.

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Herzliche Einladung zum Vortrag „Flüchtlinge im kurdischen Nordirak“ am 1. März 2018

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Villingen-Schwenningen. Die Arbeitsgruppe VS der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) lädt zu einem Vortrag von Khalil al Rasho über die aktuelle humanitäre Hilfe der IGFM im kurdischen Nordirak ein. Dort harren seit 2014 nach wie vor 1,5 Millionen Flüchtlinge in großen Flüchtlingscamps, bei Verwandten oder in wilden Camps aus, die sich dort von den Dschihadisten des Islamischen Staates (IS) in Sicherheit gebracht hatten. Jeder vierte Einwohner ist ein Flüchtling.

Ein Ärzteehepaar, das die gespendeten Arzneimittel austeilte, schrieb uns nach seiner Rückkehr: „Wir konnten das abgeriegelte Shingal nicht erreichen und haben daher Medikamente dorthin schmuggeln lassen. Am traurigsten stimmen uns die Kurden ein. Diese verstehen die Welt nicht mehr. Und genau deswegen lassen wir uns nicht abschrecken und planen weiter. Sobald es Khalil al Rasho gelingen sollte, eine Genehmigung für uns zu erhalten, werden wir erneut dorthin reisen, um die aktuelle Sache zu Ende zu bringen. Wir vertrauen ihm und der IGFM, dass er deshalb keine Kompromisse eingehen wird, die wir alle nicht mittragen können.“

Termin: Donnerstag, 1. März 2018, 19.30 Uhr 
Referent: Khalil al Rasho, IGFM-Mitarbeiter
Ort: Pfarrzentrum Heilig Kreuz, Kleiner Saal, 78048 Villingen-Schwenningen, Stadtbezirk Villingen
Eintritt frei, Spenden sind erbeten >>>Download Einladungsflyer

Anmerkung: Kurden im Nordirak berichteten der IGFM, dass sie türkische Angriffe auch in das nordirakische Shingal-Gebiet befürchten. Die türkische Luftwaffe hatte dort in der Vergangenheit bereits wiederholt Luftangriffe geführt.

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Einladung zum Vortrag „Die zwei Gesichter Chinas“

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Villingen-Schwenningen. Die Arbeitsgruppe VS der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) lädt zu einem Vortragsabend über Menschenrechtsverletzungen in China am 23. November 2017, 19.30 Uhr beim Bildungswerk Heilig Kreuz, 78048 Villingen-Schwenningen, Stadtbezirk Villingen, Hochstraße 34, ein >>>Download Einladungsflyer

Das bevölkerungsreichste Land der Erde – eine wirtschaftliche und politische Großmacht – zeigt sich immer wieder mit dem zweiten Gesicht als Menschenrechtsverletzer. Im Fokus stehen an diesem Abend die Themen ‚Organraub‘ und ‚religiöse Verfolgung‘.

Organraub. Obwohl es in China landesweit nur sehr wenig freiwillige Organspender gibt, ist die Zahl der Transplantationen sprunghaft gestiegen. Die chinesische Regierung erklärt dies mit den Organen von hingerichteten Gefangenen. Doch die Zahl der Hinrichtungen kann bei weitem nicht die Zahl der Transplantationen abdecken, schon gar nicht für die extrem kurze Wartezeit (d.h., Organe werden kurzfristig auf „Bestellung“ geliefert). Viele starke Hinweise sprechen dafür, dass zusätzlich zu den zum Tode verurteilten Gefangenen auch unschuldige Glaubensgefangene gezielt wegen ihrer Organe getötet werden.

Der Referent des Abend zu diesem Thema, Prof. Dr. Huige Li, seit 2011 Professor für Pharmakologie an der Universität Mainz, engagiert sich – neben seinen Lehr- und Forschungsarbeiten – aktiv im Bereich Medizinethik, mit dem Ziel, die unethische Organentnahme in China zu beenden.

Beim Thema ‚religiöse Verfolgung‘ geht es um verfolgte Hauskirchen und verfolgte kirchliche Leiter (Pfarrer, Bischöfe). Hierzu gibt es Informationen der IGFM-Vorstandsmitglieder Man Yan Ng und Hubert Körper.

Weiterführende Information: >>>Verfolgte chinesische Christen in unserer Nähe 

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Herzliche Einladung zum Vortrag von Prof. Schirrmacher am 10. Juli in Freiburg

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Freiburg. Die Arbeitsgruppe Freiburg der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte  (IGFM)  lädt zu einem Vortragsabend mit Prof. Dr. Thomas Schirrmacher, am 10. Juli 2017, 19.30 Uhr, Uni Freiburg, KG I, HS 1098, Platz der Universität 3, 79098 Freiburg, ein: „Religions-, Gewissens- und Meinungsfreiheit als Herz unserer Demokratie – Kann man in Deutschland zugleich die Religionsfreiheit aller beschützen und Feinde der Religionsfreiheit bekämpfen?“

Religions-, Gewissens- und Meinungsfreiheit sind keine Randwerte, sondern zentrale Elemente im Konzert der Menschenrechte, ohne die es auch keine Demokratie geben kann, wie etwa die Arabellion jüngst wieder gezeigt hat. Ohne diese Freiheiten kann kein Land der Erde ein freies Land werden oder sein, aber gerade deswegen sind sie auch für Deutschland absolut zentral. Es muss uns gelingen, allen Menschen aller Religionen und Weltanschauung in Deutschland ein freies Zuhause zu bieten und gleichzeitig die Feinde der Religionsfreiheit in die Schranken zu weisen. Denn Religionsfreiheit gibt es nur dort, wo sie auch vom Gewaltmonopol des Staates beschützt wird. Professor Schirrmacher wird dies mit zahlreichen Beispielen aus seiner weltweiten Reisetätigkeit in über 100 Ländern belegen und zur Diskussion stellen. Zur Person: Prof. Schirrmacher ist Präsident der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte und Stellvertretender Generalsekretär der Weltweiten Evangelischen Allianz, die 600 Mio. Protestanten vertritt. Er ist zudem Direktor des Internationalen Instituts für Religionsfreiheit (IIRF) und Professor für Religionssoziologie an der staatlichen Universität des Westens in Timisoara, Rumänien. – Der Eintritt ist frei; freiwillige Spenden für die Arbeit der IGFM sind erbeten. Weitere Informationen: Telefon 01523 3625939 (Ernst).

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„Dem IS entronnen – und jetzt bedroht im Flüchtlingsheim?“

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Im Rahmen der Ausstellung „Verfolgte Christen und Minderheiten weltweit“, die vom 2. bis 16. November 2016 im Landratsamt Schwarzwald Baar in Villingen präsent ist, gibt es am 11.11. um 19.30 Uhr den Vortrag: „Dem IS entronnen – und jetzt bedroht im Flüchtlingsheim? – Erfahrungen christlicher und jesidischer Flüchtlinge in Deutschland“. Referent ist Karl Hafen, bisheriger Geschäftsführer der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). – Allen Flüchtlingen gleiche Rechte zu gewähren, wie auch das Recht auf Religionsfreiheit, sollte bei uns Normalität sein. Dennoch hört die IGFM immer wieder Klagen von christlichen und jesidischen Flüchtlingen, dass sie von den muslimischen Mit-Flüchtlingen beleidigt, gemobbt, ausgegrenzt, ja sogar tätlich angegriffen wurden und dass sogar Heimpersonal tatenlos geblieben ist und muslimische Übersetzer die Klagen falsch übersetzt haben. Warum klagen die einen, aber die anderen nicht?

Der Referent schildert unter anderem Fälle von betroffenen Christen und Jesiden, die IGFM-Mitarbeiter mit Hilfe von Interviews aufgenommen haben. – Veranstaltungsort: Landratsamt Schwarzwald Baar, Am Hoptbühl 2, 78048 Villingen-Schwenningen, Stadtbezirk Villingen. – Der Eintritt ist frei – freiwillige Spenden sind erbeten. >>>Download Flyer

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„Bedrängte Christen im Dreiländereck Syrien-Türkei-Nordirak“

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Villingen-Schwenningen. Die Arbeitsgruppe VS der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte  (IGFM)  lädt zu einem Vortragsabend mit Gottfried Spangenberg aus Königsfeld, am 6. Oktober 2016, 19.30 Uhr beim Bildungswerk Heilig Kreuz, 78048 Villingen, Hochstr. 34, ein. Unter dem Titel: „Christen im Dreiländereck Syrien – Türkei – Nordirak (Kurdistan) – zwischen Bedrängnis und Entfaltung“ schildert er deren wechselhafte Situation vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis heute. Die damalige willkürliche Grenzziehung durch die Kolonialmächte schadete vor allem den christlichen Armeniern, Aramäern und Assyrern, ebenso wie den muslimischen und jesidischen Kurden. Eine ehemals einheitliche Kultur, aus der schon früh Impulse für die gesamte Christenheit kamen, wurde zerstückelt. Seit 100 Jahren gab es große Veränderungen durch Kriege, Massaker, Deportationen und jetzt die jüngste islamistische Bedrohung, die Emigration und regionale Migrationen bewirkten. Der Referent war 30 Jahre im Libanon als Theologe und Pädagoge beim Christlichen Hilfsbund tätig und ist mit der Situation im Nahen Osten vertraut.

Er beantwortet Fragen wie: warum bleiben einige Christen trotz Terror und Verfolgung in ihrer Heimat? Wie können wir in Deutschland den Bedrängten beistehen und helfen? Der Eintritt ist frei; freiwilligen Spenden sind erbeten. >>>Download Flyer

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„Vom Kampf gegen Fluchtursachen im Nahen Osten“ – Vortrag am 2. Juni 16

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VS-Villingen, 28.Mai 2016. Mit der Überschrift „Vom Kampf gegen Fluchtursachen im Nordirak“ kündigt der Schwarzwälder Bote den Vortrag am 02. Juni 16 an:

„Einen Vortrag über humanitäre Hilfe im Nordirak halten Karl Hafen und Khalil al Rasho bei der Arbeitsgruppe Villingen-Schwenningen der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) am Donnerstag, 2. Juni, ab 19.30 Uhr beim Bildungswerk Heilig Kreuz in der Hochstraße 34 in Villingen. Die Referenten gehen der Frage nach, wie sich die Fluchtursachen im Nahen Osten beseitigen lassen“ ==>> online weiterlesen beim Schwarzwälder Boten.

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Wie können Fluchtursachen im Nahen Osten beseitigt werden?

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Herzliche Einladung zum Vortrag am 2. Juni 2016

VS-Villingen. Das Engagement der IGFM für Menschenrechte und humanitäre Hilfe in Syrien, im Irak und in der Türkei ist Thema eines Vortrags-Abends des Bildungswerkes Heilig Kreuz Villingen in Kooperation mit der IGFM-Arbeitsgruppe VS. Dieses Engagement ist ein wichtiger Beitrag, die Menschen in den Kriegsgebieten zum Bleiben zu ermutigen.

  • Referent: Karl Hafen, Geschäftsführer der IGFM Deutsche Sektion e.V., Frankfurt am Main
  • Termin: Donnerstag, 2. Juni 2016, 19.30 Uhr
  • Ort: Pfarrzentrum Heilig Kreuz, 78048 VS-Villingen, Hochstraße 34
  • Der Eintritt ist frei – um freiwillige Spenden wird gebeten.

>>>Download Flyer

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Herzliche Einladung zum Vortrag über Verfolgung, Leid und Flucht in Nigeria

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Villingen-Schwenningen. Der Afrika-Referent der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), Dr. Emmanuel F. Ogbunwezeh, ist am 1. Oktober 2015 Gast beim Bildungswerk Heilig Kreuz. Unter dem Titel „Verfolgung, Leid und Flucht in Nigeria – Ursachen und Hintergründe“ berichtet er über die Reise in sein Heimatland Nigeria im Juni/Juli 2015. „Es herrscht ein Klima der Angst. Die Menschen fühlen sich stark bedroht. Es gibt keinen Widerstand gegen Boko Haram und keinen schützenden Puffer zwischen den Bürgern und der Terrorgruppe. Viele Frauen haben Angst, entführt, zwangskonvertiert und zwangsverheiratet zu werden. Was passiert, wenn Boko Haram durch die Tür kommt? Niemand will sich das vorstellen. Überall in Nigeria das gleiche Gefühl: „Geht, bevor Boko Haram kommt“, meinte Dr. Ogbunwezeh nach seiner Rückkehr.

Ort: Pfarrzentrum Heilig Kreuz, Hochstraße 34, 78048 Villingen-Schwenningen, Stadtbezirk Villingen. Beginn: 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei – es werden Spenden für das von Dr. Ogbunwezeh betreute Mädchen-Schulprojekt erbeten. >>>Download Einladungsflyer

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IS-Terror erreicht Ausmaß von Völkermord

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Große Herausforderung für die Menschenrechtsarbeit

Villingen-Schwenningen. Der Menschenrechtsaktivist Dr. Rainer Rothfuß, ehemals Professor an der Uni Tübingen, referierte vor 40 Zuhörern beim Bildungswerk Heilig Kreuz über das Wirken des Phänomens “Kalifat des Islamischen Staates”, das in Syrien und im Nordirak, sowie in Nigeria die herkömmlichen Nationalstaaten bedroht und auch den Weltfrieden gefährdet. – Das Bildungswerk hatte gemeinsam mit der Arbeitsgruppe VS der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) dazu eingeladen.

Rainer RothfußRainer Rothfuß betrieb in Tübingen unter anderem Forschung zu interreligiösen Konflikten. – Zunächst ging er auf die Einschränkung der Religionsfreiheit durch Regierungen und durch die Gesellschaft – jeweils nach Regionen und Staaten – ein. Faktoren der Einschränkung seien weltlicher Machtanspruch einer Religion sowie deren Toleranzfähigkeit gegenüber religiösen Minderheiten. Obwohl Artikel 18 der Allgemeinen Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen von 1948 ausdrücklich das Recht auf freie Religionsausübung, einschließlich des Rechts auf Religionswechsel, proklamiere, gebe es durch die “Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam” von 1990 einen Gegenentwurf dazu, der die univeralen Menschenrechte nur unter dem Vorbehalt abweichender Scharia-Vorschriften anerkenne: Nach allgemeiner islamischer Rechtsauffassung sei zum Beispiel ein Religionswechsel mit dem Tode zu bestrafen, auch wenn dies in der Praxis nicht immer ausgeführt werde.

Zum Kalifat des Islamischen Staates (IS) sagte Rothfuß, dass seine Verbrechen auf den Territorien von Irak, Syrien, Libyen und Ägypten keineswegs einzigartig seien. Der ideologische Unterbau mehrerer „Partner“-Länder unterscheide sich vom IS nur graduell, erklärte er. Die IGFM rufe dazu auf, gegenüber „Islamischen Republiken“, Emiraten und Königreichen die „Scheuklappen“ abzunehmen.

Der IS-Terror im Irak erreiche laut dem UNO-Hochkommissariat für Menschenrechte in Genf das Ausmaß von Völkermord. Insbesondere die Gewalt gegen die religiöse Gruppe der Jesiden (zudem gegen Schiiten und Christen) sei darauf ausgerichtet, diese Volksgruppe zu vernichten: Es gebe gezielte Morde vor allem an Männern, Folter, Vergewaltigungen, sexuelle Versklavung, erzwungene religiöse Konvertierung, Zwangsrekrutierungen von Kindern.

In bezug auf den Terror in Nigeria durch „Boko Haram“ gebe es unterschiedliche Beurteilungen der Ursache. Während deutsche Politiker den Kern des Problems in Armut und Macht sehen, spreche der Anführer von Boko Haram von ‘Religionskrieg’, und ‘Kampf gegen Christen’.

Der Kampf für die Menschenrechte stehe mit dem wieder erwachten Kalifatsgedanken vor großen Herausforderungen, da Terrororganisationen keine geeigneten Verhandlungspartner seien. Militärische Interventionen des Westens hätten große Teile des islamischen Kulturraums bereits sträflich destabilisiert und die Gefahr sei groß, dass andere Interessen bei Interventionen hineinspielten. –

Heinz J. Ernst stellte die IGFM vor und bat um Spenden für Transporte in den Nordirak, da im Augenblick besonders die humanitäre Hilfe notwendig sei. Die IGFM habe bereits fünf Hilfstransporte unter der Regie des in Deutschland lebenden Jesiden Khalil al Rasho durchgeführt.

Wir bitten um weitere Spenden (Stichwort: ‚Hilfstransporte‘)
Empfänger: IGFM Deutsche Sektion e.V., 60388 Frankfurt a.M.
Bank für Sozialwirtschaft, Konto-Nr. 1403601, BLZ: 550 205 00,
IBAN: DE04 5502 0500 0001 4036 01, BIC: BFSWDE33MNZ

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