Home » Allgemein » Billige Textilien auf Kosten von Menschenleben in Asien?

Türkei: Pastor als Geisel für Gülen

RSS IGFM-Arbeitskreis Religionsfreiheit

  • China: Ehepaar wegen Mission verhaftet
    Im Stadtpark observiert – Christliche Eheleute in China hinter Gittern Zu „Gefangenen des Monats August“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den chinesischen Gemeindeleiter Liang Ziliang und seine Frau Li Yinxiu benannt. Sie rufen dazu auf, sich für die Baptisten einzusetzen und für sie zu beten. Die Eheleute verteilten […]

Sind iranische Asylbewerber nur Schein-Konvertiten?

Themenbereich wählen:

Die andere Seite der WM in Russland

Zum Vortrag: ‚Bedrohte Christen in Flüchtlingsheimen‘

Shirin war auch bei uns in VS (2. und 3. Juni 16)

Billige Textilien auf Kosten von Menschenleben in Asien?

Print Friendly, PDF & Email

Oder: Was hat eine Textilhandelskette in Deutschland mit Fabrikbränden in Pakistan zu tun?

Die Prinzipien des Fairen Handels sollten auch für den Textilbereich gelten, also den Erzeugern in Eine-Welt-Ländern einen möglichst angemessenen Preis zu zahlen, sie vor Ausbeutung zu schützen, ihnen Arbeitsplätze mit den notwendigen Standards in Bezug auf Gesundheit und Sicherheit zu ermöglichen. – Wohin der Niedrigpreis-Wahn einer Textilhandelskette bei eigener Gewinnmaximierung führen kann, zeigt ein Beispiel aus den letzten Monaten in Pakistan. Dazu unternahm das NDR-Magazin Panorama entsprechende Recherchen – siehe Video der Sendung am 05.02.2013, rechts oben.

Hier ein Auszug aus Stern-Online vom 12. September 2012: „Bei einem Großbrand in einer Textilfabrik in der südpakistanischen Wirtschaftsmetropole Karachi sind mindestens 240 Menschen ums Leben gekommen. Weitere Opfer würden befürchtet. Das teilte der Polizeichef der Metropole am Mittwoch mit. Das Feuer war am Dienstagabend in dem dreistöckigen Gebäude ausgebrochen. Dutzende Leichen seien in einem großen Raum im Keller entdeckt worden, sagte der Sprecher der Feuerwehr. Da es nicht ausreichend Notausgänge gegeben habe, seien viele Arbeiter in Panik aus dem Fenster gesprungen.

Überlebende berichteten im pakistanischen Fernsehen von schrecklichen Szenen. „Wir waren bei der Arbeit als plötzlich überall Feuer und Rauch waren“, sagte ein Arbeiter. „Die Hitze war so groß, dass wir zu den Fenstern stürmten und die Eisengitter herausrissen.“ Beim rettenden Sprung aus der zweiten Etage habe er sich dann ein Bein gebrochen. Anderen gelang es den Berichten zufolge nicht, die Sicherungsgitter zu entfernen. Sie blieben in der brennenden Fabrik gefangen.

Mehr als 100 Angestellte konnten sich offenbar retten, etliche Überlebende hätten sich schwer verletzt. Die meisten Opfer starben demnach an Rauchvergiftungen. In der Fabrik in Karachi wurde rund um die Uhr gearbeitet. Ein AFP-Fotograf berichtete, dass Rettungskräfte die ganze Nacht über Leichen aus dem Gebäude trugen. Es sei das schlimmste Feuer seit Jahrzehnten gewesen, berichtete der Feuerwehrchef. Verzweifelte Angehörige gerieten mit der Polizei aneinander, als sie versuchten, in die Fabrik zu gelangen.“

Share

Leave a comment

Lebensgefahr bei Abschiebung!

Ihre Hilfe für Bedrängte und Verfolgte

Ex-Muslime werden verfolgt

Humanitäre Katastrophe im Jemen

China

Asia Bibi: Wie geht es weiter mit ihr?

Tatsachen…

Über 3000 Zwangsehen jährlich

Morde im Namen der Ehre