Home » Nordkorea » Nordkorea: Keine Lockerung sondern Verschärfung durch Kriegsangst

RSS IGFM-Arbeitskreis Religionsfreiheit

  • Nordkorea: Lebenslange Haft für Pastor Kim Kuk-gi
    Frankfurt am Main. Als „Gefangenen des Monats Juni“ haben die die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den in Nordkorea inhaftierten Pastor Kim Kuk-gi benannt. Der Südkoreaner presbyterianischen Bekenntnisses ist bereits seit Dezember 2014 inhaftiert. Erst am 26. März 2015 gab die staatliche Nachrichtenagentur KCNA seine Verhaftung zusammen mit dem Geschäftsmann […]

RSS IGFM-International

China: Überwachung, Lager, Folter,…

Emirate: Scharia diskriminiert auch Männer

Themenbereich wählen:

Zum Vortrag: ‘Bedrohte Christen in Flüchtlingsheimen’

Shirin war auch bei uns in VS (2. und 3. Juni 16)

Nordkorea: Keine Lockerung sondern Verschärfung durch Kriegsangst

Print Friendly, PDF & Email

Die IGFM weist in ihrer jüngsten Presseerklärung auf den Versuch der aktuell härtesten und menschenverachtensten Diktatur hin, durch Schürung von Kriegsangst die totale Kontrolle im Land zu rechtfertigen:
Frankfurt am Main. Nordkorea hat am Dienstag alle Truppen des Landes in Alarmbereitschaft versetzt, weil es angeblich eine Invasion von USA, Japan und Südkorea fürchtet. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) weist darauf hin, dass die Einwohner Nordkoreas praktisch völlig von der Außenwelt abgeschottet seien und keine Möglichkeit haben, zu erkennen, dass von der zurzeit laufenden gemeinsamen Seenot-Rettungsübung der drei Länder keine Gefahr ausgehe. Das Regime schüre permanente Kriegsangst, um vor der eigenen Bevölkerung die „totale Kontrolle“ und das eigene Versagen zu rechtfertigen.

Säbelrasseln und martialische Rhetorik dürften den Blick auf die katastrophale Menschenrechtssituation nicht verstellen. Nordkorea ist nach Einschätzung der IGFM „heute die menschenverachtendste und härteste Diktatur der Erde“. Der Schlüssel zu Veränderungen in Nordkorea liegt nach Überzeugung der IGFM in China, der Schutzmacht der ansonsten international völlig isolierten Diktatur.

Schätzungen gehen von über 150.000 bis deutlich über 200.000 Häftlingen im nordkoreanischen Lagersystem aus. Die IGFM weist auf Satellitenbilder hin, die zeigen, dass die Lager noch immer wachsen. In absolut unmenschlichen Lebensbedingungen würden die Menschen dort als Arbeitssklaven ausgebeutet. Die Häftlinge in den Lagern sind vom Regime zur willkürlichen Erniedrigung und Ermordung freigegeben. Nordkoreanische Flüchtlinge berichteten vor Kurzem bei einem IGFM-Besuch von Folter, Mord und unvorstellbaren Grausamkeiten. Sie bestätigen damit die Aussagen des Films “Camp 14”, der gestern im Capitol Villingen-Schwenningen lief.

Share

Hinterlasse einen Kommentar

Ihre Hilfe für Bedrängte und Verfolgte

Auch Afrika betroffen…

Ex-Muslime werden verfolgt

Humanitäre Katastrophe im Jemen

China

Tatsachen…

Über 3000 Zwangsehen jährlich

Morde im Namen der Ehre