Versagen des BAMF

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  • China: Hauskirchen-Pastor wegen Mission im Gefängnis
    Frankfurt am Main. Zum „Gefangenen des Monats Mai“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den chinesischen Christen John Sanqiang Cao benannt. Seit 5. März vorigen Jahres befindet sich der prominente Pastor einer Hauskirche in Haft, zurzeit im Menglian Landesgefängnis. In diesem März verurteilte ihn ein Gericht als angeblichen Drahtzieher […]

Sind iranische Asylbewerber nur Schein-Konvertiten?

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Zum Vortrag: ‚Bedrohte Christen in Flüchtlingsheimen‘

Shirin war auch bei uns in VS (2. und 3. Juni 16)

Diskriminierung in „höflicher Form“ in Europa

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Es gibt (noch) keine Christenverfolgung in Europa. Aber es gibt verschiedene Formen der Diskriminierung, es gibt Blasphemie unter dem Deckmantel der Satire. Hier ein Beitrag von Radio Vatikan:

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China: Behörden verbieten Kirchenbesuch für Kinder und Jugendliche

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Der vatikanische Pressedienst Asianews berichtet, dass die Behörden in zwei chinesischen Provinzen Kindern und Jugendlichen den Kirchenbesuch verboten haben. Ebenso soll es Geistlichen verboten sein, Camps oder ähnliche religiöse Veranstaltungen für Kinder anzubieten. Bei Zuwiderhandlung drohe den Geistlichen die Suspendierung. Die Anordnung gelte sowohl für offizielle Gemeinden als auch für die sogenannten Untergrundkirchen. Bislang gelte sie nur für die Provinzen Henan und Xinjiang bekannt. Es bestehe jedoch die Befürchtung, dass es auf das ganze Land ausgeweitet werden könnte.

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Herzliche Einladung zum Vortrag „Flüchtlinge im kurdischen Nordirak“ am 1. März 2018

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Villingen-Schwenningen. Die Arbeitsgruppe VS der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) lädt zu einem Vortrag von Khalil al Rasho über die aktuelle humanitäre Hilfe der IGFM im kurdischen Nordirak ein. Dort harren seit 2014 nach wie vor 1,5 Millionen Flüchtlinge in großen Flüchtlingscamps, bei Verwandten oder in wilden Camps aus, die sich dort von den Dschihadisten des Islamischen Staates (IS) in Sicherheit gebracht hatten. Jeder vierte Einwohner ist ein Flüchtling.

Ein Ärzteehepaar, das die gespendeten Arzneimittel austeilte, schrieb uns nach seiner Rückkehr: „Wir konnten das abgeriegelte Shingal nicht erreichen und haben daher Medikamente dorthin schmuggeln lassen. Am traurigsten stimmen uns die Kurden ein. Diese verstehen die Welt nicht mehr. Und genau deswegen lassen wir uns nicht abschrecken und planen weiter. Sobald es Khalil al Rasho gelingen sollte, eine Genehmigung für uns zu erhalten, werden wir erneut dorthin reisen, um die aktuelle Sache zu Ende zu bringen. Wir vertrauen ihm und der IGFM, dass er deshalb keine Kompromisse eingehen wird, die wir alle nicht mittragen können.“

Termin: Donnerstag, 1. März 2018, 19.30 Uhr 
Referent: Khalil al Rasho, IGFM-Mitarbeiter
Ort: Pfarrzentrum Heilig Kreuz, Kleiner Saal, 78048 Villingen-Schwenningen, Stadtbezirk Villingen
Eintritt frei, Spenden sind erbeten >>>Download Einladungsflyer

Anmerkung: Kurden im Nordirak berichteten der IGFM, dass sie türkische Angriffe auch in das nordirakische Shingal-Gebiet befürchten. Die türkische Luftwaffe hatte dort in der Vergangenheit bereits wiederholt Luftangriffe geführt.

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Iran: Weder Religions- noch Meinungsfreiheit

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Amazon: Einkaufen und Gutes tun

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Jeder kann Amazon Gutes tun lassen – machen Sie mit! Amazon spendet auf seine Kosten 0,5 % des Einkaufswertes für einen guten Zweck. Bis Weihnachten sogar 1,5%. Sie können die Organisation wählen, für die Amazon spenden soll! Ihnen entstehen keine Kosten und auch sonst bleibt alles wie immer beim Einkauf über Amazon. Sie brauchen sich bloß über smile.amazon.de einloggen (statt über amazon.de). Bitte wählen Sie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) – Danke für Ihre Unterstützung!

 

PS: Bitte, geben Sie diese Information weiter.

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Einladung zum Vortrag „Die zwei Gesichter Chinas“

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Villingen-Schwenningen. Die Arbeitsgruppe VS der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) lädt zu einem Vortragsabend über Menschenrechtsverletzungen in China am 23. November 2017, 19.30 Uhr beim Bildungswerk Heilig Kreuz, 78048 Villingen-Schwenningen, Stadtbezirk Villingen, Hochstraße 34, ein >>>Download Einladungsflyer

Das bevölkerungsreichste Land der Erde – eine wirtschaftliche und politische Großmacht – zeigt sich immer wieder mit dem zweiten Gesicht als Menschenrechtsverletzer. Im Fokus stehen an diesem Abend die Themen ‚Organraub‘ und ‚religiöse Verfolgung‘.

Organraub. Obwohl es in China landesweit nur sehr wenig freiwillige Organspender gibt, ist die Zahl der Transplantationen sprunghaft gestiegen. Die chinesische Regierung erklärt dies mit den Organen von hingerichteten Gefangenen. Doch die Zahl der Hinrichtungen kann bei weitem nicht die Zahl der Transplantationen abdecken, schon gar nicht für die extrem kurze Wartezeit (d.h., Organe werden kurzfristig auf „Bestellung“ geliefert). Viele starke Hinweise sprechen dafür, dass zusätzlich zu den zum Tode verurteilten Gefangenen auch unschuldige Glaubensgefangene gezielt wegen ihrer Organe getötet werden.

Der Referent des Abend zu diesem Thema, Prof. Dr. Huige Li, seit 2011 Professor für Pharmakologie an der Universität Mainz, engagiert sich – neben seinen Lehr- und Forschungsarbeiten – aktiv im Bereich Medizinethik, mit dem Ziel, die unethische Organentnahme in China zu beenden.

Beim Thema ‚religiöse Verfolgung‘ geht es um verfolgte Hauskirchen und verfolgte kirchliche Leiter (Pfarrer, Bischöfe). Hierzu gibt es Informationen der IGFM-Vorstandsmitglieder Man Yan Ng und Hubert Körper.

Weiterführende Information: >>>Verfolgte chinesische Christen in unserer Nähe 

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„Gefangen in Nordkorea“ ein Freigekommener berichtet

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VS-Villingen. Beim Vortrag des ehemaligen nordkoreanischen Hauptmanns Joo Il Kim am 20. Juli 2017 stellte ich kurz das Buch: „Gefangen in Nordkorea – wie ich Gott im Straflager erlebte“* vor. Der Autor, Kenneth Bae, ein US-Bürger südkoreanischer Abstammung, kam regelmäßig als verdeckter Missionar nach Nordkorea. Er führte jedes Mal Besuchergruppen ins Land, was ihn im Hinblick auf die Tourismusförderung beim Regime beliebt machte. Einmal war er unvorsichtig, als er eine externe Festplatte seines Computers im Gepäck vergaß. Diese wurde bei der Grenzkontrolle beschlagnahmt und die darauf befindliche Datei mit seiner Missionsstrategie entdeckt. Diese Strategie bestand unter anderem darin, das Regime durch Gebet zu Fall zu bringen – die Vorlage dazu war das biblische Jericho, dessen Mauer nach siebenfacher Umschreitung der Stadt bei Gebet und Posaunenschall zu Fall kam.

Dieses lesenswerte Zeugnis gibt Einblick in die Verhörmethoden dieses totalitären Regimes und wie ein Gefangener wie Kenneth Bae die Zwangsarbeit unter widrigen Begleitumständen, wie unter anderem permanente Indoktrinierung, überstehen konnte.

Er berichtet zum Schluss auch vom Eintreten von Menschenrechtsorganisationen, von Einzelpersonen und vom Gebet der Vielen, das ihn getragen habe.

Obwohl die IGFM im Buch nicht namentlich genannt wird, ist zu bemerken, dass sie mit vielen Unterschriften für ihn eingetreten ist. – Heinz J. Ernst

*Bestelldaten: www.brunnen-verlag.de; ISBN Taschenbuch 978-3-7655-4314-2 – Bestell-Nr.114314 

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Nordkorea-Vortrag am 20. Juli 2017 in Villingen: Blick in ein verschlossenes Land

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VS-Villingen. Die Arbeitsgruppe VS der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) lädt zu einem Vortragsabend mit dem ehemaligen nordkoreanischen Hauptmann Joo Il Kim, am 20. Juli 2017, 19.30 Uhr beim Bildungswerk Heilig Kreuz, 78048 Villingen-Schwenningen, Stadtbezirk Villingen, Hochstraße 34, ein.

Unter dem Titel „Schreckensregime Nordkorea – Blick in ein verschlossenes Land“ berichtet ein Insider, wie ein System  „funktioniert“, das mit der atomaren Bedrohung spielt, Christen verfolgt, Menschen aus geringsten Anlässen in Zwangsarbeit schickt, foltern und hinrichten lässt. Für mehr Info >>>Download Einladungsflyer.

Die Vortragssprache ist koreanisch mit simultaner Übersetzung ins Deutsche. Als Übersetzerin konnten wir die Vizepräsidentin der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft, Frau Soun-Kyoung Beck gewinnen. – HJE

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Herzliche Einladung zum Vortrag von Prof. Schirrmacher am 10. Juli in Freiburg

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Freiburg. Die Arbeitsgruppe Freiburg der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte  (IGFM)  lädt zu einem Vortragsabend mit Prof. Dr. Thomas Schirrmacher, am 10. Juli 2017, 19.30 Uhr, Uni Freiburg, KG I, HS 1098, Platz der Universität 3, 79098 Freiburg, ein: „Religions-, Gewissens- und Meinungsfreiheit als Herz unserer Demokratie – Kann man in Deutschland zugleich die Religionsfreiheit aller beschützen und Feinde der Religionsfreiheit bekämpfen?“

Religions-, Gewissens- und Meinungsfreiheit sind keine Randwerte, sondern zentrale Elemente im Konzert der Menschenrechte, ohne die es auch keine Demokratie geben kann, wie etwa die Arabellion jüngst wieder gezeigt hat. Ohne diese Freiheiten kann kein Land der Erde ein freies Land werden oder sein, aber gerade deswegen sind sie auch für Deutschland absolut zentral. Es muss uns gelingen, allen Menschen aller Religionen und Weltanschauung in Deutschland ein freies Zuhause zu bieten und gleichzeitig die Feinde der Religionsfreiheit in die Schranken zu weisen. Denn Religionsfreiheit gibt es nur dort, wo sie auch vom Gewaltmonopol des Staates beschützt wird. Professor Schirrmacher wird dies mit zahlreichen Beispielen aus seiner weltweiten Reisetätigkeit in über 100 Ländern belegen und zur Diskussion stellen. Zur Person: Prof. Schirrmacher ist Präsident der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte und Stellvertretender Generalsekretär der Weltweiten Evangelischen Allianz, die 600 Mio. Protestanten vertritt. Er ist zudem Direktor des Internationalen Instituts für Religionsfreiheit (IIRF) und Professor für Religionssoziologie an der staatlichen Universität des Westens in Timisoara, Rumänien. – Der Eintritt ist frei; freiwillige Spenden für die Arbeit der IGFM sind erbeten. Weitere Informationen: Telefon 01523 3625939 (Ernst).

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Verfolgte Chinesische Christen in unserer Nähe

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Schwarzwald-Baar. Mitglieder unserer Arbeitsgruppe VS hatten kürzlich Gelegenheit, mit Hilfe eines Dolmetschers das Schicksal von sieben verfolgten Mitgliedern chinesischer Hauskirchen zu erfahren und zu dokumentieren. 

Vorweg: Die Chinesische Sprache teilt die Christen in zwei Gruppen, Jidu Xinjiao (Protestantismus) und Tianzhu jiao (Katholizismus) ein. Bei den Protestanten gibt es die regierungstreue (patriotische) Drei-Selbstbewegung und die Hauskirchenbewegung. Das Problem bei Haus- oder Untergrundgemeinden ist die Registrierung oder Nicht-Registrierung. Der Staat hat bei einer Registrierung die totale Kontrolle – jedes Vorhaben muss angemeldet werden. Alle, die sich deswegen nicht registrieren lassen, werden bespitzelt und verfolgt. Der Transport von Bibeln und religiöser Literatur wird streng kontrolliert, missionarische Aktivitäten, Versammlungen mit Bibellesen sind verboten. Zitat: „Wenn drei oder mehr Personen gemeinsam die Bibel lesen, gilt dies als Verbrechen“. Es gibt also keine Religionsfreiheit gemäß § 18 der Allgemeinen Menschenrechtserklärung von 1948, speziell die Freiheit, den Glauben mit anderen öffentlich zu teilen und zu bekunden, keine Freiheit zu missionieren. Dazu die Aussage eines der sieben Befragten: 

„Ich hatte Bücher im Auto transportiert, kam in eine Polizeikontrolle und konnte nur deswegen der Kontrolle entgehen, weil mein Vordermann flüchtete und die Polizei diesen verfolgte. Dies war 2011. Danach wandte ich mit meinen Glaubensgeschwistern eine andere Strategie an: Wir fuhren immer mit zwei Fahrzeugen: Das erste Fahrzeug war ohne Bücher, das Zweite mit Büchern. Bei einer Kontrolle warnte der Erste den Zweiten.“ 

Auf die Frage, was passiert, wenn bei der Kontrolle Bücher gefunden werden, antwortete er:

„Es gibt ein Verhör – bei Verweigerung der gewünschten Aussagen gibt es Folter – gegebenenfalls bis zum Tod. Auch Familienangehörige, die nicht gläubig sind, sind betroffen, sie verlieren ihre Arbeit, etc. Ich selbst wurde von meiner eigenen Tochter unter Druck gesetzt: „Wenn du nicht aufgibst, bin ich nicht mehr deine Tochter – sie hat alle Kontakte abgebrochen. Es war eine sehr schmerzhafte Erfahrung für mich.“

Wie kam es zur Flucht? Die Polizei erfasste jetzt immer beide Fahrzeuge in der Video-Überwachung und erkannte den Zusammenhang. Ein Kollege hatte ihn gewarnt. Er versteckte sich bei Bekannten in der Region. Später traf er in Peking Glaubensbrüder, mit deren Hilfe bekam er ein Touristenvisum und gelangte über Umwege nach Deutschland. 

>Staatliche Anerkennung schützt nicht vor Verfolgung

>Christenverfolgung in China

Zur Katholischen Kirche in China: Analog zur patriotischen Drei-Selbstkirche gibt es die Chinesische Katholisch-Patriotische Vereinigung, staatlich gelenkt und von Rom nicht anerkannt. Daneben die romtreue Untergrundkirche, die bis heute verfolgt wird. 

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Ex-Muslime werden verfolgt

Ihre Hilfe für Bedrängte und Verfolgte

Humanitäre Katastrophe im Jemen

China

Asia Bibi: Wie geht es weiter mit ihr?

Unterschreiben für Gerechtigkeit:

Machen Sie mit: Petition für ein Tribunal über den Islamischen Staat (IS)

Tatsachen…

Über 3000 Zwangsehen jährlich

Morde im Namen der Ehre