70 Jahre Menschenrechte

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  • Pakistan: Christ wegen Blasphemie-Vorwurf in Haft
    Frankfurt am Main. Zum „Gefangenen des Monats Dezember“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den pakistanischen Christen Humayun Faisal Masih benannt. Sie rufen dazu auf, sich für den 33-Jährigen aus der Kleinstadt Sanda bei Lahore im Punjab einzusetzen und für ihn zu beten. Am 24. Mai 2015 bezichtigten die […]

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Die andere Seite der WM in Russland

Zum Vortrag: ‚Bedrohte Christen in Flüchtlingsheimen‘

Shirin war auch bei uns in VS (2. und 3. Juni 16)

70 Jahre Allgemeine Menschenrechtserklärung

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09. Dez. 2018. Anlässlich des 70. Geburtstags der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ vom 10. Dezember 1948 war die IGFM-Arbeitsgruppe VS heute zu Gast in der Christlichen Gemeinde Lantwattenstr. in VS-Villingen. Im besonderen ging es um den Einsatz für vier inhaftierte iranische Gemeindeleiter. Im Gemeindegottesdienst wurde dazu folgende Information vorgetragen:

Vor sechs Jahren kam der iranische Pastor Youcef Nadarkhani durch intensive Öffentlichkeitsarbeit mit Unterschriftensammlung und das Gebet in vielen Gemeinden frei – er war wegen „Abfall vom Islam“ zum Tode durch den Strang verurteilt.

Nach seiner Freilassung entschied er sich dafür, weiter in seiner iranischen Heimat bei seiner Gemeinde zu bleiben und weiter als Pastor zu arbeiten. Im Mai 2016 verhaftete ihn die iranische Staatssicherheit – gemeinsam mit seiner Frau und drei Gemeindemitgliedern in seinem Haus. Später kam er wegen „Gefährdung der nationalen Sicherheit“ vor das Revolutionsgericht in Teheran. Er wurde zu 10 Jahren Haft und anschließender zweijähriger Verbannung in den äußersten Süden des Landes, 2000 km von seiner Familie und Gemeinde entfernt verurteilt. Gegen drei weitere christliche Konvertiten verhängte das Gericht im selben Verfahren ebenfalls 10-jährige Haftstrafen. In zwei Fällen zusätzlich jeweils 80 Peitschenhiebe wegen Trinken des Abendmahlweins. Für uns Christen das Blut Christi. Das Berufungsgericht hat in allen vier Fällen die Strafen bestätigt.

Alle vier haben lediglich von ihrem Recht auf Religionsfreiheit Gebrauch gemacht. Sie haben nach internationalen Rechtsstandards keinerlei Verbrechen begangen.

Die Gemeinde betete jetzt in mehreren Gruppen für die zum Christentum konvertierten ehemaligen Muslime im Iran, sowie auch für die verfolgten und bedrängten Glaubensgeschwister in vielen Ländern, wie Pakistan, China, Nordkorea, Nigeria, Somalia, für alle, die in Zwangsarbeitslagern gefangen sind und Folter erleiden müssen.

Nach dem Gottesdienst gab es einen IGFM-Info-Stand mit einer Unterschriftsaktion für die vier Gemeindeleiter. – Falls Sie selbst diese Aktion durch eine eigene Unterschriftssammlung unterstützen möchten, können Sie die Vordrucke unter info@menschenrechte-vs.de anfordern.


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„Ermahnen, erinnern, berichten, helfen“

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Karl Hafen schreibt in der aktuellen Ausgabe des Rundbriefs an Freunde und Förderer der IGFM: „Asia Bibi nach acht Jahren Haft endlich frei.“ Das sollte die frohe Botschaft zu Weihnachten sein verbunden mit der Hoffnung, dass die Christen, vor allem die der Blasphemie bezichtigten und zum Tode verurteilten Christen in Pakistan, auf eine gerechte Rechtsprechung hoffen dürfen! Doch unmittelbar nach ihrem Freispruch Ende Oktober gingen tausende Pakistaner, von denen nur die wenigsten vorher von Asia Bibi gehört hatten, angefeuert von Islamisten im Parlament Pakistans auf die Straßen und forderten den Tod der Richter und forderten zur Ermordung von Asia Bibi auf. Die pakistanische Regierung ging einen Pakt mit den radikalen Islamisten ein. Pakistan präsentiert sich der Welt als Unrechtsstaat. Die IGFM kann keine Sanktionen verhängen. Unsere Aufgabe ist es, egal, wo Menschenrechte verletzt werden, beharrlich zu mahnen, appellieren, erinnern, berichten, aber auch die Anwälte der Opfer zu unterstützen, in ihren Bemühungen nicht nachzulassen; ihren Angehörigen, da, wo auch sie in Gefahr oder materielle Not geraten, zu helfen.
Und wir hoffen dabei auf Ihre Unterstützung. Der Vorstand und die Mitarbeiter der IGFM wünschen Ihnen eine besinnliche Adventszeit, eine friedliches Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr 2019! 

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Willkommen in Deutschland!

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Pakistan: Brand-Attacke gegen christlichen Manager

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Ist die Rettung von Menschenleben ein Verbrechen?

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„Die Situation der christlichen Konvertiten und religiösen Minderheiten im Iran“

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Herzliche Einladung zum Vortrag von Pastor Siamak Aminmansour am 17. Juli 2018, 19.30 Uhr im Pfarrzentrum St. Fidelis, 78050 VS-Villingen, Romäusring 20:

„Die Situation der christlichen Konvertiten und religiösen Minderheiten im Iran – Welche Auswirkung hat die Aufkündigung bestehender Abkommen und der Abbruch der Wirtschaftsbeziehungen auf die Menschenrechtslage?“

Die Situation im Iran spitzt sich immer mehr zu, insbesondere seit dem das Atomabkommen seitens der USA aufgekündigt wurde. –

Die Machtübernahme der Islamisten brachte allen politischen Gegnern des Regimes Verfolgung und Tod. Auch friedliche religiöse Minderheiten, wie Christen, Juden und Bahais leiden unter dieser immer stärker werdenden staatlichen Verfolgung.

Als Bruder Siamak vor 38 Jahren sein Leben Jesus übergab, konnte er sich nicht vorstellen, dass die Christen für eine so lange Zeit im Untergrund leben müssen. Die iranischen Christen haben aber trotzdem nie das Gefühl gehabt, dass der Herr sie vergessen hat, und sie haben nie aufgehört, für den Iran zu beten.

Bruder Siamak will im Auftrag Jesu Christi und im Namen seiner Glaubensgeschwister, die Jesus in den Untergrundgemeinden nachfolgen und deshalb Tag für Tag leiden müssen, von dem erzählen, was Gott im Iran tut.

Zur Person des Referenten: Siamak Aminmansour, Deutsch-persischer Theologe, wurde 1967 in Teheran geboren. Im Alter von 13 kam er zum Glauben an Jesus Christus und begann vor 36 Jahren mit Gemeindegründungen. Er lebte einige Jahre in Amerika, reiste aber immer wieder in den Iran, um mit den dortigen Christen in Kontakt zu bleiben. Im Jahr 2000 kam er nach Deutschland, um ein Theologiestudium zu beginnen, dass er 2007 mit dem Masterabschluß beendete. Während des Studiums und danach arbeitete er mit verschiedenen Missionsgemeinschaften zusammen und wirkte an verschiedenen Radioproduktionen für iranische Christen in Untergrundgemeinden mit. Siamak begleitete viele Flüchtlinge und Asylsuchende im Iran, in Deutschland, in der Schweiz und in Nordafrika; er ist mit der internationalen Asyl- und Flüchtlingsproblematik seit 32 Jahren bestens vertraut. Vier Jahre war er als Zweitpastor in der Gemeindearbeit in einer deutschen Gemeinde tätig. Er spricht Deutsch, Englisch und Persisch.

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Diskriminierung in „höflicher Form“ in Europa

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Es gibt (noch) keine Christenverfolgung in Europa. Aber es gibt verschiedene Formen der Diskriminierung, es gibt Blasphemie unter dem Deckmantel der Satire. Hier ein Beitrag von Radio Vatikan:

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China: Behörden verbieten Kirchenbesuch für Kinder und Jugendliche

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Der vatikanische Pressedienst Asianews berichtet, dass die Behörden in zwei chinesischen Provinzen Kindern und Jugendlichen den Kirchenbesuch verboten haben. Ebenso soll es Geistlichen verboten sein, Camps oder ähnliche religiöse Veranstaltungen für Kinder anzubieten. Bei Zuwiderhandlung drohe den Geistlichen die Suspendierung. Die Anordnung gelte sowohl für offizielle Gemeinden als auch für die sogenannten Untergrundkirchen. Bislang gelte sie nur für die Provinzen Henan und Xinjiang bekannt. Es bestehe jedoch die Befürchtung, dass es auf das ganze Land ausgeweitet werden könnte.

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Herzliche Einladung zum Vortrag „Flüchtlinge im kurdischen Nordirak“ am 1. März 2018

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Villingen-Schwenningen. Die Arbeitsgruppe VS der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) lädt zu einem Vortrag von Khalil al Rasho über die aktuelle humanitäre Hilfe der IGFM im kurdischen Nordirak ein. Dort harren seit 2014 nach wie vor 1,5 Millionen Flüchtlinge in großen Flüchtlingscamps, bei Verwandten oder in wilden Camps aus, die sich dort von den Dschihadisten des Islamischen Staates (IS) in Sicherheit gebracht hatten. Jeder vierte Einwohner ist ein Flüchtling.

Ein Ärzteehepaar, das die gespendeten Arzneimittel austeilte, schrieb uns nach seiner Rückkehr: „Wir konnten das abgeriegelte Shingal nicht erreichen und haben daher Medikamente dorthin schmuggeln lassen. Am traurigsten stimmen uns die Kurden ein. Diese verstehen die Welt nicht mehr. Und genau deswegen lassen wir uns nicht abschrecken und planen weiter. Sobald es Khalil al Rasho gelingen sollte, eine Genehmigung für uns zu erhalten, werden wir erneut dorthin reisen, um die aktuelle Sache zu Ende zu bringen. Wir vertrauen ihm und der IGFM, dass er deshalb keine Kompromisse eingehen wird, die wir alle nicht mittragen können.“

Termin: Donnerstag, 1. März 2018, 19.30 Uhr 
Referent: Khalil al Rasho, IGFM-Mitarbeiter
Ort: Pfarrzentrum Heilig Kreuz, Kleiner Saal, 78048 Villingen-Schwenningen, Stadtbezirk Villingen
Eintritt frei, Spenden sind erbeten >>>Download Einladungsflyer

Anmerkung: Kurden im Nordirak berichteten der IGFM, dass sie türkische Angriffe auch in das nordirakische Shingal-Gebiet befürchten. Die türkische Luftwaffe hatte dort in der Vergangenheit bereits wiederholt Luftangriffe geführt.

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Iran: Weder Religions- noch Meinungsfreiheit

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Lebensgefahr bei Abschiebung!

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Ex-Muslime werden verfolgt

Humanitäre Katastrophe im Jemen

China

Asia Bibi: Wie geht es weiter mit ihr?

Tatsachen…

Über 3000 Zwangsehen jährlich

Morde im Namen der Ehre