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    Frankfurt am Main. Als „Gefangene des Monats August“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea vier Angehörige einer christlichen Familie im Iran benannt, die zum christlichen Glauben übergetreten war. Sie rufen dazu auf, sich für sie mit Hilfe von Appellen einzusetzen und für sie zu beten. Mitarbeiter des Geheimdienstministeriums stürmten […]

China: Überwachung, Lager, Folter,…

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Shirin war auch bei uns in VS (2. und 3. Juni 16)

China: Behörden verbieten Kirchenbesuch für Kinder und Jugendliche

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Der vatikanische Pressedienst Asianews berichtet, dass die Behörden in zwei chinesischen Provinzen Kindern und Jugendlichen den Kirchenbesuch verboten haben. Ebenso soll es Geistlichen verboten sein, Camps oder ähnliche religiöse Veranstaltungen für Kinder anzubieten. Bei Zuwiderhandlung drohe den Geistlichen die Suspendierung. Die Anordnung gelte sowohl für offizielle Gemeinden als auch für die sogenannten Untergrundkirchen. Bislang gelte sie nur für die Provinzen Henan und Xinjiang bekannt. Es bestehe jedoch die Befürchtung, dass es auf das ganze Land ausgeweitet werden könnte.

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Einladung zum Vortrag „Die zwei Gesichter Chinas“

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Villingen-Schwenningen. Die Arbeitsgruppe VS der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) lädt zu einem Vortragsabend über Menschenrechtsverletzungen in China am 23. November 2017, 19.30 Uhr beim Bildungswerk Heilig Kreuz, 78048 Villingen-Schwenningen, Stadtbezirk Villingen, Hochstraße 34, ein >>>Download Einladungsflyer

Das bevölkerungsreichste Land der Erde – eine wirtschaftliche und politische Großmacht – zeigt sich immer wieder mit dem zweiten Gesicht als Menschenrechtsverletzer. Im Fokus stehen an diesem Abend die Themen ‚Organraub‘ und ‚religiöse Verfolgung‘.

Organraub. Obwohl es in China landesweit nur sehr wenig freiwillige Organspender gibt, ist die Zahl der Transplantationen sprunghaft gestiegen. Die chinesische Regierung erklärt dies mit den Organen von hingerichteten Gefangenen. Doch die Zahl der Hinrichtungen kann bei weitem nicht die Zahl der Transplantationen abdecken, schon gar nicht für die extrem kurze Wartezeit (d.h., Organe werden kurzfristig auf „Bestellung“ geliefert). Viele starke Hinweise sprechen dafür, dass zusätzlich zu den zum Tode verurteilten Gefangenen auch unschuldige Glaubensgefangene gezielt wegen ihrer Organe getötet werden.

Der Referent des Abend zu diesem Thema, Prof. Dr. Huige Li, seit 2011 Professor für Pharmakologie an der Universität Mainz, engagiert sich – neben seinen Lehr- und Forschungsarbeiten – aktiv im Bereich Medizinethik, mit dem Ziel, die unethische Organentnahme in China zu beenden.

Beim Thema ‚religiöse Verfolgung‘ geht es um verfolgte Hauskirchen und verfolgte kirchliche Leiter (Pfarrer, Bischöfe). Hierzu gibt es Informationen der IGFM-Vorstandsmitglieder Man Yan Ng und Hubert Körper.

Weiterführende Information: >>>Verfolgte chinesische Christen in unserer Nähe 

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Verfolgte Chinesische Christen in unserer Nähe

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Schwarzwald-Baar. Mitglieder unserer Arbeitsgruppe VS hatten kürzlich Gelegenheit, mit Hilfe eines Dolmetschers das Schicksal von sieben verfolgten Mitgliedern chinesischer Hauskirchen zu erfahren und zu dokumentieren. 

Vorweg: Die Chinesische Sprache teilt die Christen in zwei Gruppen, Jidu Xinjiao (Protestantismus) und Tianzhu jiao (Katholizismus) ein. Bei den Protestanten gibt es die regierungstreue (patriotische) Drei-Selbstbewegung und die Hauskirchenbewegung. Das Problem bei Haus- oder Untergrundgemeinden ist die Registrierung oder Nicht-Registrierung. Der Staat hat bei einer Registrierung die totale Kontrolle – jedes Vorhaben muss angemeldet werden. Alle, die sich deswegen nicht registrieren lassen, werden bespitzelt und verfolgt. Der Transport von Bibeln und religiöser Literatur wird streng kontrolliert, missionarische Aktivitäten, Versammlungen mit Bibellesen sind verboten. Zitat: „Wenn drei oder mehr Personen gemeinsam die Bibel lesen, gilt dies als Verbrechen“. Es gibt also keine Religionsfreiheit gemäß § 18 der Allgemeinen Menschenrechtserklärung von 1948, speziell die Freiheit, den Glauben mit anderen öffentlich zu teilen und zu bekunden, keine Freiheit zu missionieren. Dazu die Aussage eines der sieben Befragten: 

„Ich hatte Bücher im Auto transportiert, kam in eine Polizeikontrolle und konnte nur deswegen der Kontrolle entgehen, weil mein Vordermann flüchtete und die Polizei diesen verfolgte. Dies war 2011. Danach wandte ich mit meinen Glaubensgeschwistern eine andere Strategie an: Wir fuhren immer mit zwei Fahrzeugen: Das erste Fahrzeug war ohne Bücher, das Zweite mit Büchern. Bei einer Kontrolle warnte der Erste den Zweiten.“ 

Auf die Frage, was passiert, wenn bei der Kontrolle Bücher gefunden werden, antwortete er:

„Es gibt ein Verhör – bei Verweigerung der gewünschten Aussagen gibt es Folter – gegebenenfalls bis zum Tod. Auch Familienangehörige, die nicht gläubig sind, sind betroffen, sie verlieren ihre Arbeit, etc. Ich selbst wurde von meiner eigenen Tochter unter Druck gesetzt: „Wenn du nicht aufgibst, bin ich nicht mehr deine Tochter – sie hat alle Kontakte abgebrochen. Es war eine sehr schmerzhafte Erfahrung für mich.“

Wie kam es zur Flucht? Die Polizei erfasste jetzt immer beide Fahrzeuge in der Video-Überwachung und erkannte den Zusammenhang. Ein Kollege hatte ihn gewarnt. Er versteckte sich bei Bekannten in der Region. Später traf er in Peking Glaubensbrüder, mit deren Hilfe bekam er ein Touristenvisum und gelangte über Umwege nach Deutschland. 

>Staatliche Anerkennung schützt nicht vor Verfolgung

>Christenverfolgung in China

Zur Katholischen Kirche in China: Analog zur patriotischen Drei-Selbstkirche gibt es die Chinesische Katholisch-Patriotische Vereinigung, staatlich gelenkt und von Rom nicht anerkannt. Daneben die romtreue Untergrundkirche, die bis heute verfolgt wird. 

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